Meldungen aus dem ASV Südtiroler Schachbund

 

 

50. Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft

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Die Vereine lassen die Katze aus dem Sack

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30.10.2018 In den letzten Wochen brodelte die Gerüchteküche gewaltig. Vorgestern ist der Einschreibeschluss für die Mannschaftsaufstellungen abgelaufen, und jetzt ist bekannt, mit welchen Formationen die Vereine die kommende Jubiläumsmannschaft in Angriff nehmen und welche neuen Gesichter zu sehen sein werden.

Deutschnofen/Alpengourmet hat im letzten Jahr zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gewonnen und dabei vier Titelträger aufgestellt. Daran wird sich heuer nix ändern. Dem Bonmot folgend, dass man eine siegreiche Mannschaft nicht ändern soll, geht im Eggental somit das selbe Sextett wie im Vorjahr an den Start.

Dem Titelverteidiger wird heuer das Leben aber schwer gemacht. Vor allem eine Mannschaft muss man auf der Rechnung haben, und zwar den vierfachen Meister aus dem Überetsch. Die SG Kaltern/Tramin bringt eine neue Nummer eins ans Brett. Dabei handelt es sich um Alberto Barp, einem FM, der 2402 FIDE-Elopunkte mitbringt und bereits zwei IM-Normen erfüllt hat.

Barp, der in Kürze bei der Kaltern-Trophy zu sehen sein wird, ist nicht die einzige Verstärkung. Die Überetscher sicherten sich außerdem die Dienste von FM Francesco Seresin, der hinter Alberto Barp das zweite Brett besetzt. IM Alexander Bertagnolli „begnügt“ sich  mit dem Einsatz auf dem vierten Brett und damit noch hinter FM Nicholas Paltrinieri. Auch auf dem fünften Brett präsentiert die SG einen weiteren Neuzugang. Dabei handelt es sich um Massimo Zuccheli, der zuletzt bei Richter/Lask in Bozen im Einsatz war. Andreas Graf wurde hingegen nicht mehr aufgestellt.

Nach dem Abgang von FM Seresin machte sich Gröden auf die Suche nach einem Ersatz. Fündig wurde man in der Passerstadt. FM Stefano Bonagura wird die kommenden Spielrunden die Mannschaft aus St. Ulrich am ersten Brett führen. Die Grödner sicherten sich mit Lorenzo und Niccolò Casadio zwei weitere Neuzugänge.

Merania verliert neben FM Bonagura einen zweiten Leistunsträger. Schachmeister Alexander Teutsch zog es in das Eisacktal, wo er hinter FM Gerd Schacher das Team des SK Klausen/Raiffeisen verstärken wird.

In Bozen vertraut J. Richter/Lask weiterhin auf seine „Legionäre“ aus dem Trentino. FM Stefano De Eccher und Stefano Moncher werden auch in diesem Jahr auf den ersten beiden Bretter im Einsatz sein.

Steinegg/Raiffeisen und Aufsteiger Brixen/Milland bestreiten die Meisterschaft mit den annähernd gleichen Gesichtern wie im Vorjahr, was auch für den SSV Bruneck gilt. Der zweite Aufsteiger, Arci Scacchi, holte sich für die erste Mannschaft mit Roberta De Nisi weibliche Verstärkung aus der Provinz Trient, die Bischofsstädter beorderten Gabriel Ellmund vom SK Gries zurück.

Gespannt war man auf die Meldung des Pusterer Vereins aus Ehrenburg. Im Kader der ersten Mannschaft scheinen mit FM Florian Gatterer und Willfried Höllrigl zwei Spieler nicht mehr auf. Neu auf dem ersten Brett ist Michael Erlacher. Der 52-jährige aus Innsbruck bringt 2186 Elopunkte aus Nordtirol mit, aber diese Ratingwertung ist etwas in die Jahre gekommen, scheint doch seit dem Jahr 2012 keine von der FIDE gewerten Partie mehr auf. Außerdem konnten die Ehrenburger für die erste Mannschaft Gerhard Kranebitter verplichten. Auch er kommt aus Nordtirol und hat die Marke von 2000 Elopunkte deutlich überschritten.

 

Die wichtigsten Vereinswechsel in der Übersicht:

Nr.

Name

Elo

von

zu

1449

Seresin Francesco

2277

Gröden

Kaltern/Tramin

1012

Bonagura Stefano

2213

Merania

Gröden

1481

Zucchelli Massimo

2152

Richter/Lask

Kaltern/Tramin

1031

Teutsch Alexander

2150

Meran

Klausen

1311

Casadio  Lorenzo

1821

Richter/Lask

Gröden

1465

Casadio  Niccolò

1818

Richter/Lask

Gröden

1533

Ellemund Gabriel

1603

Gries

Brixen/Milland

510

Lanz Josef

1587

SSV Bruneck

Niederdorf

679

Hofer Werner

1565

Richter/LASK

Gries

513

Lanz Peter

1272

Olang

Niederdorf

1124

Mittempergher Claudio

1211

Neumarkt

Kaltern/Tramin

 

 

 

ASV Südtiroler Schachbund

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Mission „Titelverteidigung“ beginnt im Pustertal

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19.10.2018 Deutschnofen/Alpengourmet hat am ersten Spieltag der 50. Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft ein Auswärtsspiel zu bestreiten. Der Titelverteidiger muss dann in der Rienzstadt gegen Bruneck antreten. Das ist das Ergebnis der Auslosung für die kommende SMM.

Diese hat der SSB-Vorstand gestern im Rahmen einer Vorstandsitzung unter dem Vorsitz von Präsident Thomas Kofler vorgenommen. Anton Christanell hat dabei einmal mehr seine ganze Erfahrung auf die Waagschalen geworfen, um sämtliche Wünsche unter einen Hut zu bringen. Mit gekonntem Blick konnte er vermeiden, dass duch die Durchführung von zwei gemeinsamen Spielrunden in Kaltern (7. Spieltag) und Deutschnofen (Finale) das Verhältnis zwischen Auswärts- und Heimspielen zu sehr aus dem Gleichgewicht gerät. Eine Änderung an der international gebräuchlichen Paarungstabelle führt nun dazu, dass jeder Mannschaft der beiden oberen Spielklassen nur jeweils ein Mal das Heimrecht verloren geht. Die Befürchtungen, die eine oder andere Mannschaft könnte zwei Heimspiele auswärts austragen müssen, sind somit vom Tisch.

Im Raum stand das Angebot, auch den vierten Spieltag der A- und B-Liga gemeinsam auszutragen. Der SK Steinegg/Raiffeisen hätte sich dafür angeboten. Der Vorstand stellte aber fest, dass dadurch je drei Mannschaften beider Spielklassen ein Nachteil entstanden wäre. Somit bleibt es bei zwei gemeinsamen Spielrunden.

Die Begegnungen des ersten A-Liga-Spieltags lauten: Bruneck gegen Deutschnofen, Gröden gegen Arci, Kaltern/Tramin gegen Richter/Lask, Klausen gegen Ehrenburg und Steinegg gegen Brixen/Milland.

Wie nicht anders erwartet besteht die C-Liga aus zwei Kreisen zu je zehn Mannschaften. Im Verlauf der Sitzung hat der Vorstand entschieden, dass die jeweiligen Kreissieger aufsteigen. Die Prämierung der beiden Sieger wird beim gemeinsamen Finale in Deutschnofen vorgenommen, weshalb die letzte Runde der C-Liga um eine Woche auf den 2. März vorverlegt wird. Die beiden Gruppenzweiten spielen in Deutschnofen in einem Stichkampf um den dritten Aufstiegsplatz.

Formell aufgenommen hat der Vorstand den Schachclub Eppan als neuen Verein. Nach einem Jahr Spielpause feiert der Überetscher Verein ein Comeback und bestreitet die Meisterschaft im Kreis West der C-Liga.

Das Stefansblitzturnier war Punkt acht der Tagesordnung. Der Vorstand hält am Ausrichtungsmodus fest. Die diesjährige Veranstaltung soll dafür mit einer Fotoausstellung zum 50-jährigen Bestehen des ASV Südtiroler Schachbunds ergänzt werden.

Hierzu werden Vereine gebeten, Fotos aus vergangenen Zeiten zur Verfügung zu stellen.

 

 

Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft

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Trotz Vereinszuwachs weniger Mannschaften

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10.10.2018 Am Montagabend ist die Einschreibefrist zur 50. Ausgabe der Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft abgelaufen. Die Hoffnungen, dass die Vereine im Hinblick auf das Jubiläum im Vergleich zum Vorjahr mehr Mannschaften melden, waren umsonst.

Die Zahl der teilnehmenden Mannschaften nimmt in diesem Jahr deutlich ab. Waren es im Vorjahr noch 44 Mannschaften aus 20 Vereinen, so werden sich heuer vier Mannschaften weniger für die nächste Punktejagd aufmachen. Das heißt im Klartext, dass in der C-Liga 20 Mannschaften spielen werden. Womit zwei Kreise zu je zehn Mannschaften wahrscheinlich sind.

Konkret verzichten Merania auf eine zweite, Steinegg, Richter/LASK und Brixen/Milland auf eine dritte und Arci Scacchi auf eine fünfte Mannschaft.

Trotz allem gibt es auch noch erfreuliche Nachrichten: Nach einem Jahr Abstinenz hat sich der Schachclub Eppan zu einem Comeback entschieden. Damit sind wieder 21 Vereine im Spiel.

Freiwillig, das heißt durch die Hintertür, wird keine Mannschaft aufsteigen. Sowohl für die Landesliga A als auch für die Landesliga B haben sich alle spielberechtigten Vereine und Mannschaften eingeschrieben, wenngleich es Gerüchte gab, dass sich ein Verein aus der obersten Spielklasse zurückziehen könnte. Seit Montag herrscht in diesem Punkt Gewissheit: Dem ist nicht so.

Die Punktejagd der 50. SMM beginnt am 10. November 2018.

 

Die Übersicht:

Nr.

Verein

a

b

c

1

A.S.D. Arci Scacchi Bolzano

1

1

2

2

Brixen/Milland

1

 

1

3

SSV Bruneck

1

 

 

4

Cedas Iveco

 

 

1

5

Deutschnofen/Alpengourmet

1

 

1

6

SK Ehrenburg

1

 

2

7

ASV SC Eppan

 

 

1

8

SK Gries

 

1

 

9

SC Gröden

1

1

1

10

SG Kaltern/Tramin

1

2

1

11

SK Klausen/Raiffeisenkasse

1

 

2

12

SC Lana

 

 

1

13

SV Lichtenberg

 

 

1

14

C.S.K. Merania

 

 

1

15

SK Naturns

 

2

2

16

ASK Niederdorf

 

 

1

17

J. Richter/LASK Bozen

1

 

1

18

SC Ridnaun

 

1

 

19

SK Steinegg/Raiffeisen

1

 

1

20

SC Taufers

 

1

 

21

Wipptal Schach

 

1

 

 

 

 

 Ordentliche SSB-Vollversammlung

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Die Jubiläumsmeisterschaft beginnt am 10. November

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18.07.2018 Die kommende Jubiläumsmeisterschaft wollen die SSB-Vereine mehrmals gemeinsam bestreiten. Das war der Tenor bei der gestrigen Vollversammlung. Deshalb werden bei der nächsten SMM mehrere Runden an einem Ort ausgetragen.

Bekanntlich steht mit der 50. Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft ein Jubiläum vor der Tür. Außer dass der ASV Südtiroler Schachbund den Zuschlag für die Ausrichtung des CIS-Masters erhalten hat, signalisierten die SSB-Vereine ihre Bereitschaft, in der kommenden Saison Akzente zu setzen, um die Feierlichkeiten gemeinsam zu begehen - dem Motto „gens una sumus“ folgend.

Eine Initiative dazu regte der SC Kaltern an. Gerhard Bertagnolli richtete sich an den SSB-Vorstand mit dem Vorschlag, neben dem gemeinsamen Finale auch während des Meisterschaftsverlaufs eine gemeinsame Runde auszutragen. SSB-Präsident Thomas Kofler setzte den Vorschlag auf die Tagesordnung, und dieser fand bei den Anwesenden Gehör, wenngleich doch vereinzelt Bedenken geäußert wurden. 

Die Kalterer haben sich bereit erklärt, die siebte Runde auszutragen, wobei neben den 20 Teams der beiden obersten Spielklassen auch einige C-Liga-Mannschaften eingeladen werden. Das fand bei der Abstimmung eine große Mehrheit. Das Finale, die letzte SMM-Runde für A- und B-Liga-Mannschaften, wird erneut in Deutschnofen gespielt.

Auch die Idee, die erste Meisterschaftsrunde am 10. November gemeinsam an einem Ort zu beginnen, stieß auf Interesse. Mehr dazu ist aber noch nicht bekannt. Interessierte Vereine, die Bereitschaft gezeigt haben,  den Meisterschaftsstart austragen, gibt es zwar, aber sie müssen zuerst die Verfügbarkeit eines Spielsaals prüfen.

Im Hinblick auf das CIS-Masters, welches vom 26. April bis 1. Mai 2019 in Brixen stattfindet, hat SSB-Präsident Kolfer über den aktuellen Stand der Vorbereitungen und über die Ziele, die mit dieser Veranstaltung verbunden sind, berichtet. Gefragt ist nun vor allem die Mitarbeit der SSB-Vereine und deren Mitglieder.

Der Vorsitzende des CR Alto Adige, Andreas Steger hat über die Tätigkeiten des Regionalverbandes berichtet. Angesprochen hat er die Punkte U16-Regionalmeisterschaft, U16-Italienmeisterschaft, Championship, U16-Mannschaftsmeisterschaft, Schulmeisterschaft und Seniorenmeisterschaft des Triveneto berichtet.

Zur Sprache kamen dabei auch die Teilnehmerzahlen bei den Jugendturnieren. Steger wie später auch die SSB-Jugendkoordinatorin Carmen Lantschner richteten sich an die Vereine mit dem Appell, die Spielmöglichkeiten für den Nachwuchs besser zu nutzen und stärkere Präsenz zu zeigen.

Nach rund zwei Stunden beendete Kofler die Vollversammlung.

 

ASV Südtiroler Schachbund

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Trauer um GM Aloyzas Kveinys und Rifat Kazazi

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31.07.2018   Fassungslosigkeit und tiefe Betroffenheit hat rund um den Erdball die Nachricht des plötzlichen Todes von Alyozas Kveinys ausgelöst.

Der Großmeister aus Litauen ist völlig unerwartet am vergangenen Donnerstag verstorben. Er soll den Folgen eines Herzinfarkts erlegen sein, wenige Tage nach Vollendung seines 56. Lebensjahres. Er hinterlässt seine Frau Vineta und drei Kinder.

Kveinys war die Nummer eins seines Landes, welches er bei Schacholympiaden achtmal vertrat. Dazu spielte er fünfmal bei der Mannschafts-EM mit und gewann fünfmal die litauische Landesmeisterschaft. Darüber hinaus spielte er für mehrere Vereine beim European Club Cup mit und bestritt Mannschaftsmeisterschaften in mehreren europäischen Ländern. Auch als Trainer machte er sich einen Namen: Nach dem er in den Iran zog, übernahm er die iranische Nationalmannschaft der Frauen.

Sein überaus geselliges Auftreten, seine freundliche Art und sein Humor haben überall, wo er auftauchte, Spuren hinterlassen. So auch hier in Südtirol. In Gröden spielte er zweimal beim Grödner Festival mit, zuletzt vor wenigen Wochen. Bei der Premiere des Server24-Festivals wurde er Zweiter. „Ohne Zweifel war Aloyzas Kveinys ein Spieler der feinen Art“, sagte Ruben Bernardi. In zahlreichen Pubblikationen haben Schachfreunde und seine Großmeisterkollegen Abschied genommen von einen „großartigen Menschen, guten Freund und besonderen Menschen“, der überall gerne gesehen wurde und willkommen war.

 

Beinahe zeitgleich trudelte in St. Ulrich eine weitere, traurige Nachricht ein. Bereits am 13. Juli ist das ehmalige Mitglied des SC Gröden, Rifat Kazazi, in seiner albanischen Heimatstadt Dürres im Alter von 84 Jahren gestorben. Er erregte hierzulande vor allem die Aufmerksamkeit, als er 2011 im Alter von 77 Jahren die C-Landesmeisterschaft im Halbblitz gewann, worüber sogar eine albanischen Zeitung berichtete. Das war sicher nicht zufällig, denn in seiner Heimat war er in zahlreichen Sportarten zu einer Ikone aufgestiegen. So feierte er Erfolge als Sportler und Trainer im Basketball, Hammerwerfen, Gewichtheben und vermutlich auch im Fußball, wobei anzunehmen ist, dass diese Aufzählung nicht vollständig ist. Wie zu erfahren war, soll sich Kazazi auch als Boxer einen Namen gemacht und einst auch einen albanischen Meister aus dem Ring geprügelt haben, wofür es als Preis eine Mahlzeit gab... Dürres, so darf man anhand eines Nachrufs in einer albanischen Zeitung vermuten, nimmt Abschied von einem großen Sohn und Förderer.

 

 

ASV Südtiroler Schachbund

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Die Jubiläumsmeisterschaft beginnt am 10. November

A

18.07.2018  Im Hinblick auf das kommende Jubiläumsjahr hat sich gestern Abend der Vorstand des ASV Südtiroler Schachbund in Brixen zu einer Sitzung getroffen. Dabei wurden die Termine für die kommende 50. Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft festgelegt.

Demnach beginnt die Punktejagd am 10. November. Im Jahr 2018 werden insgesamt vier Runden gespielt. Die weiteren Spieltermine fallen somit auf den 24. November sowie auf den 1. und 15. Dezember.

Weiter geht es im neuen Jahr am 12. und 26. Jänner. Im Februar wird am 9. und 23. gepielt. Das Finale findet am 9. März statt.

Vormerken kann man sich den Termin für die ordentliche Vollversammlung. Diese findet voraussichtlich am 14. September statt. Näheres dazu wird noch bekanntgegeben.

Noch nicht bekannt sind die Termine und Ausrichter der Jugend-Veranstaltungen. Eine Ausnahme bildet die Jugend-Mannschaftsmeisterschaft des CR Alto Adige: Diese findet erneut in Niederdorf statt. 

 

„Eigentlich ist der Zeitpunkt für diese Sitzung schon etwas früh“, bemerkte SSB-Präsident Thomas Kofler. Allerdings gab es einen guten Grund dafür: Ein zentrales Thema der Sitzung stellte nämlich die Ausrichtung des CIS-Masters dar. Dazu hat der Vorstand im Beisein von FIDE-Schiedsrichter Gerhard Bertagnolli einige organisatorische Details besprochen.

Wie inzwischen bekannt ist, hat der ASV Südtiroler Schachbund vom nationalen Schachverband FSI den Zuschlag zur Durchführung des Masters erhalten, wobei sich der SSB gegen vier weitere Bewerber durchgesetzt hat. Der Event findet vom 26. April bis 1. Mai 2019 in Brixen statt. Dabei wird die italienische Mannschaftsmeisterschaft zum ersten Mal mit einem neuen Modus ausgerichtet. Die teilnehmenden 16 Mannschaften werden in zwei Gruppen eingeteilt, die in sieben Runden an vier Tagen die Platzierungen auspielen. Am 30. April finden die Semifinals mit eventuellen Stichkämpfen statt, am 1. Mai folgt das Finale. Somit ergeben sich für jede Mannschaft neun Spiele. 

 

CIS 2019

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Paukenschlag in Mailand: Brixen erhält das Masters-Finale!

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26.06.2018  Am Sonntag platzte diese Meldung wie eine Bombe: Der ASV Südtiroler Schachbund hat vom Nationalen Verband FSI den Zuschlag für die Ausrichtung der italienischen Mannschaftsmeisterschaft erhalten! Das so gennannte Masters soll demnach in Brixen statffinden; bis zum Start muss aber ein Detail geklärt werden. 

Bekanntlich hat sich SSB-Präsident Thomas Kofler darum bemüht, das italienische Mannschaftschampionat in die Bischofsstadt zu holen. Und zwar aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des ASV Südtiroler Schachbundes im kommenden Jahr.

Es gilt aber noch ein Detail zu lösen: In der Kandidatur hat Kofler die Ausrichtung von sieben Runden in fünf Tagen angeboten. Nachdem der nationale Schachverband FSI aber die Mannschaftsmeisterschaft reformiert und das neue Reglement dazu bereits ab dem kommenden Jahr gültig ist, müssen neun Runden durchgeführt werden. Das würde heißen, dass die Meisterschaft auch um einige Tage länger dauern müsste. Um dies zu klären, wird die FSI ihren Direktor Fabrizio Frigeri nach Brixen entsenden, der mit Kofler noch weitere Details zur Sprache bringt.

Angeblich hat die FSI-Exekutive für Brixen mit knapper Mehrheit gestimmt. Es ist von einer 5:4 Enscheidung für Brixen die Rede. Wie zu erfahren war, soll das höhere Preisgeld ausschlaggebend gewesen sein.  Für die Ausrichtung der CIS 2019 soll es vier Bewerber gegeben haben.

Nach dem Open von Gröden erwartet Südtirol das nächste schachliche Highlight.

ASV Südtiroler Schachbund

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Carmen Lantschner erneut Landesmeisterin

A

03.04.2018 Beim Osterturnier in Kaltern haben die beim ASV Südtiroler Schachbund eingeschriebenen Teilnehmer auch um die Landesmeistertitel im Halbblitz gespielt. Den Titel bei den Damen holte Carmen Lantschner vom SK Steinegg/Raiffeisen, die sich damit bereits zum fünften Mal in die Siegerliste eintragen ließ.

Das Thema „Damenlandesmeisterschaft“ hat den SSB im letzten Herbst beschäftigt, als der Punkt ausführlich diskutiert wurde. Stein des Anstoßes war die geringe Beteiligung der Damen. Gebessert hat sich die Beteiligung leider nicht. Auch in Kaltern waren es gerade einmal drei Damen, welche die Teilnahme nicht scheuten. Und alle drei haben schon einmal den Siegerpokal in Empfang nehmen dürfen. Die beste in Kaltern war Carmen Lantschner. Sie erzielte 4,5 Punkte, während Eva Anrather, die Titelverteidigerin, und Elisabeth Delago, die Landesmeisterin des Jahres 2009, auf je vier Punkte kamen. Die Nummer eins der SSB-Damenrangliste, Nicole Samantha Paparella, fehlte in Kaltern. Sie spielte bei einer anderen Veranstaltung mit, und das auch noch sehr erfolgreich. Mehr darüber folgt.

Bei den Spielern der höchsten Kategorie ging der Titel des HB-Landesmeisters an FM Max Spornberger. Der Ausgang des Kalterer Turniers auf den ersten drei Plätzen ist mit der Halbblitz-Wertung identisch. Die Plätze zwei und drei gegen an IM Alexander Bertagnolli und FM Andre Spornberger.

Den Titel der Kategorie B ging an Sergio De Bettin. Mit sechs Punkten war der Obmann des Schachclubs Wipptal Schach der beste der Spieler zwischen 1400 und 1799 Elopunkten. Nicht weniger als sieben Spieler kamen auf fünf Punkte, wobei Roberto Giorgione mit der besten Wertung den zweiten Rang holte und Wipptal Schach einen Doppelsieg bescherte. Alois Hofer vom SMM-Landesmeister Deutschnofen blieb der dritte Rang.

Die Spieler der östlichen Landeshälfte haben den Ausgang der C-Gruppe dominiert. Dank besserer Wertung ging der erste Rang an Walter Zambelli vom SK Ehrenburg vor dem punktgleichen Hartmann Haspinger (Niederdorf). Der Ehrenburger Nachwuchsspieler Felix Winding, erzielte mit 4,5 Punkten ein beachtliches Ergebnis und belohnte sich mit dem dritten Rang.

 

Die Wertung der Halbblitz-Landesmeisterschaft 2018

 ASV Südtiroler Schachbund

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Veranstaltungen im April

AT

29.03.2018  Meisterschaft  und Jugend-GP sind zwar zu Ende, aber trotzdem gibt es auch im April ein buntes Angebot für die Denksportler mit Veranstaltungen in Bozen, Niederdorf und Kaltern. Hier eine Übersicht.

Die jüngste der kommenden Veranstaltungen findet in Bozen statt. Der ASD Arci Scacchi erinnerte in den letzten beiden Jahren in Form eines offenen Turniers an die großen Schachmeister aus vergangenen Zeiten. Nach dem „Zauberer aus Riga“, Mikhail Tal und Raoul Cose Capablanca kommt jetzt der zehnte Weltmeister der Schachgeschichte an die Reihe. Die dritte Auflage dieser Veranstaltung unter dem Namen „I grande maestri“ ist dem russischen Großmeister Boris Wassiljewitsch Spasski gewidmet. Das Turnier geht über sechs Runden, gespielt wird mit einer Bedenzeit von 90 Minuten plus 30 Sekunden Zuschlag pro Zug. Treffpunkt der Spielrunden ist jeweils Freitags, der Turnierstart ist Freitag, den 13. Da kann man den Teilnehmern eigentlich nur viel Glück wünschen...

Bereits am kommenden Montag findet in Kaltern das traditionelle Osterturnier statt. Und das bereits zum 33. Mal. Das Schnellschachturnier wird seit einigen Jahren mit einer Bedenkzeit von zwölf Minuten plus 3 Sekunden Zuschlag pro Spieler durchgeführt. Darüber hinaus gibt es für die einheimischen Denksportler noch etwas zu gewinnen: In vier Kategorien werden die Halbblitz-Landesmeister des ASV Südtiroler Schachbundes gekürt. Darunter gibt es auch für die beste Dame einen Titel zu gewinnen. Diese sollten sich daher rasch zu einer Teilnahme entscheiden.

Am 22. April ist das Pustertal der Treffpunkt eines Jugendturniers unter der Regie des Regionalverbandes CR Alto Adige. Zum siebten Mal wird das Mannschaftsturnier im Rahmen der „Youth Team Championship“ ausgetragen. Gastgeber dieser Veranstaltung ist der ASK Niederdorf.

Nicht im April, sondern im Juni findet der Höhepunkt dieses Jahres statt. In St. Ulrich geht in der Zeit vom 16. bis 24. Juni das 4. internationale Schachfestival über die Bühne. Die Liste der bisherigen Einschreibungen kann sich sehen lassen…

Infos und Ausschreibungen zu diesen Veranstaltungen im Kalender

 

 

  Ankündigungen

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Schachveranstaltungen in Bozen und Bruneck

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06.02.2018   Wer nach dem Bozner Open und dem kommenden siebten SMM-Spieltag noch immer Schachhunger verspürt, bekommt in Bozen und Bruneck Gelegenheit, diesen zu stillen. 

In Bruneck findet am Sonntag, den 18. Februar die vierte Runde des Jugend-GP statt. Als Rahmenveranstaltung hat die Vereinsleitung des SSV Bruneck angekündigt, ein Schnellschach-Turnier für Eltern, Betreuer und Begleiter zu organisieren. Geplant ist ein neunrundiges Turnier mit zehn Minuten Bedenkzeit pro Spieler. Ausschreibung

 

Am 19. Februar beginnt in Bozen das traditionelle Frühlingsturnier des SC J. Richter/Lask. Das Turnier erstreckt sich über acht Runden und endet am 16. April. Als Bedenkzeit stehen hier den Spielern 80 Minuten zur Verfügung und 20 Sekunden Zuschlag pro ausgeführten Zug. Es ist ein offenes Turnier, sodass jeder Interessierte mitspielen kann. Weitere Informationen erteilt Martin Kowalczyk, der auch die Anmeldungen entgegen nimmt unter der Nummer 340 3899376 oder unter der E-Mail-Adresse: martin.kow@gmx.net. Das Turnier ist für die SSB-Elorangliste gemeldet,

  ASV Südtiroler Schachbund

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 Zum dritten Mal Landesmeister

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05.02.2018  Nicholas Paltrinieri hat gut lachen. Als Sieger des Bozner Opens war er gleichzeitig auch bester Südtiroler. Der ASV Südtiroler Schachbund hat ihm dafür den Titel des Südtiroler Landesmeisters verliehen. Und das nicht zum ersten Mal…

Als der ASD Arci Scacchi im Jahr 2006 damit begonnen hat, die Bozner Open auszurichten, nutzte der ASV Südtiroler Schachbund die Möglichkeit, den besten einheimischen Spieler mit dem Titel des Landesmeisters auszuzeichen. Seither haben sich acht Spieler in die Siegerliste eintragen lassen. Nicholas Paltrinieri schaffte bisher zwei Einträge, und zwar 2012 und 2013, womit ihm auch als ersten Spieler die Titelverteidigung gelang. Nun ist er auch der erste Spieler, der sich zum dritten Mal Südtiroler Landesmeister nennen darf.

Mit etwas Glück hätten es auch vier Titel sein können: 2010 verpasste er seinen ersten Titel nur um einen Buchholzpunkt gegenüber Josko Mukic.  Vizelandesmeister wurde Paltrinieri auch im vergangenen Jahr. Der Titel vor zwölf Monaten ging an Andre Spornberger, da Paltrinieri in der letzten Runde gegen GM Drazic verlor.

Hinter Paltrinieri errang FM Max Spornberger den zweiten Platz, Atto Billio, der Landesmeister des Jahres 1981 wurde Dritter.

 

ASV Südtiroler Schachbund

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Michl Seebachers nächster Sieg

A

22.01.2018 Drei Wochen nach dem Gewinn der Puschtra Chess Tour hat Michael Seebacher den nächsten Erfolg eingeheimst. Am Rande der regionalen U16-Landesmeisterschaft des Regionalverbandes CR Alto Adige gewann der Meisterkandidat des SK Klausen die Junioren-Landesmeisterschaft des ASV Südtiroler Schachbund.

Mit der zehnten Austragung der Junioren-Landesmeisterschaft feierte der ASV Südtiroler Schachbund ein kleines Jubiläum.

Trotzdem erreichte das Teilnehmerfeld weder Qualität noch die Quantität des Vorjahres, als die Meisterschaft in St. Ulrich abgehalten wurde. Der Wille, das Turnier zu spielen war da, und so nahmen die Teilnehmer auch in Kauf, dass das Organisationsteam mit Andreas Steger und Schiedsrichter Gerhard Bertagnolli den Ausrichtungsmodus änderten. Für die Teilnehmer galt es, ein Rundenturnier zu spielen.

Die Rollen waren klar verteilt. Michl Seebacher startete als Elofavorit und bestätigte das auf eindrucksvolle Weise und sieben Siegen in sieben Partien. Für ihn war es der zweite Titelgewinn. Im Vorjahr musste er sich denkbar knapp mit dem vierten Rang begnügten.

Schritt halten konnte nur der Grödner Vertreter David Dejori, der aber das direkte Duell verlor, aber die restlichen Partien gewann und Rang zwei holte.

Mit zwei Punkten Rückstand sicherte sich der für Gries spielende Brixner Gabriel Ellemund den dritten Platz.

Endstand:

 

  ASV Südtiroler Schachbund

E

Jugend-GP: Finale verschoben

A

10.01.2018  Im laufenden Jugend-GP gibt es eine Änderung im Terminkalender. Der SV Lichtenberg hat den ASV Südtiroler Schachbund darüber informiert, dass das für den 4. März vorgesehene Jugend-Turnier wegen der Parlamentswahlen nicht durchgeführt werden kann. Das Finale des Jugend-Grand-Prix muss daher verschoben werden und findet am 18. März statt.

Elorangliste

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Ein positives Jahr für Norbert Pichler

A

07.01.2018 Gestern hat der Computer die neue SSB-Elorangliste ausgespuckt. Im Vergleich zur letzten, im Juli veröffentlichten offiziellen Liste bleibt alles beim alten: IM Federico Manca bleibt die Nummer eins vor IM Alexander Bertagnolli. FM Florian Gatterer ist von Platz fünf auf Platz drei aufgestiegen.

Von solchen Spitzenplatzierungen ist Norbert Pichler noch weit entfernt. Dennoch hat die Nummer eins des SC Lana guten Grund, positiv auf das vergangene Jahr 2017 zurückzublicken, hat er doch von allen Spielern, die in der SSB-Rangliste aktiv aufscheinen, mit einem Plus von 162 Elopunkten den höchsten Zuwachs erzielt und seine SSB-Wertung innerhalb der letzten zwölf Monate von 1742 auf 1904 Elopunkte verbessert. Besonders in Erinnerung bleiben dürfte ihm die zwölfte Auflage des Bozner Opens, bei dem er mit einer Leistung von 2.400 Punkten für Aufsehen sorgte und den Titel eines italienischen Meisterkandidaten erhielt.

Beträchtlich aufwärts ging es im letzten Jahr auch bei Andreas Florian. Der Spieler der SG Kaltern/Tramin verbesserte seine Wertung um 161 Punkte.

 

Die 15 erfolgreichsten Spieler des letzten Jahres:

Nr.

 

Name

Jänner '17

Jänner '18

Veränderung

402

 

Norbert Pichler

1742

1904

162

1407

 

Andreas Florian

1353

1514

161

1465

 

Niccolò  Casadio

1531

1659

128

1523

 

Gianni Cencini

1033

1152

119

1421

 

Florian Maier

1344

1460

116

934

 

Gaetano  Rinaldo

1668

1771

103

1509

 

Mikhail  Zuev

1369

1472

103

1395

 

David  Dejori

1697

1799

102

134

 

Elisabeth Delago

1359

1460

101

1239

 

Matthias  Feichter

1429

1530

101

563

 

Andre Spornberger

2190

2279

89

127

 

Christian Grossi

1761

1841

80

1449

 

Francesco Seresin

2136

2208

72

1455

 

Leon Gitterle

1000

1072

72

1502

 

Quentin Haller

1552

1622

70