Von den 11 Punkten, welche auf der Tagesordnung standen, betrafen zwar deren 6 direkt oder indirekt den Ablauf der bevorstehenden 58. SMM, die Vertreter der 13 anwesenden Vereine waren dabei im Wesentlichen für die Beibehaltung der jetzigen Bestimmungen.

Über die Vorverlegung des Spielbeginns im Oktober (Punkt 5) soll laut der Anwesenden in Zukunft der Vorstand Vorschläge ausarbeiten, die Beibehaltung der C Liga (Punkt 6) soll weiterhin in der bisherigen Form durchgeführt werden und auch eine Begrenzung von maximal zwei Teams in den Landesligen A und B pro Verein fand keine Mehrheit.

Eine Überraschung hatte die Sitzung aber dennoch zu bieten. Bei der Vergabe der letzten gemeinsamen Runde (Punkt 7), wo in den letzten Jahren oft nur mit Mühe ein Kandidat gefunden werden konnte, meldeten sich 2026 mit dem Ausrichter der letzten Jahre Deutschnofen, Meran und Niederdorf diesmal gleich drei Kandidaten. Und auch hier soll nach Vorstellung der Anwesenden der Vorstand den Ausrichter bestimmen, nachdem alle drei Kandidaten nochmals ein ausführlicheres Angebot einreichen.

Abgeändert wurde lediglich Punkt 9 auf der Tagesordnung, der nun verpflichtend vorsieht, dass zwei Vereine in einer Liga oder Kreis der C Liga unbedingt am Turnieranfang aufeinandertreffen müssen.

Nun richtet sich der Fokus in der lokalen Schachszene wohl vor allem auf die am Samstag, den 7. November, beginnenden 58. SMM und in den einzelnen Vereinshäusern wird wohl derzeit heftig getüftelt, wie die einzelnen Formationen in der Spielsaison 2026/27 aussehen sollen.

Zumindest die Anmeldung der einzelnen Teams müssen laut Ausschreibung innerhalb 18. Oktober eingereicht werden.