Neben dem Meister stehen nun auch die beiden Absteiger bereits fest. Schlusslicht Steinegg Raika ging auch in der letzten Begegnung in der A Liga leer aus und kassierte gegen ARCI-Scacchi I eine 0:6 Niederlage und auch für den vierfachen Meister Klausen Raika Untereisacktal erloschen im letzten Heimspiel alle Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Mit 5 Unentschieden und einer Niederlage auf Brett 3 war das Schicksal der Eisacktaler besiegelt, die ausgerechnet zu ihrer 50-jährigen Jubiläumsfeier nach 10 Jahren die höchste Spielklasse verlassen müssen. Mikhail Zuev beförderte sein Team CSK Merania mit dem einzigen Sieg in Klausen nicht nur auf den momentanen zweiten Tabellenrang, sondern verdonnerte die Heimmannschaft zugleich zum bitteren Abstieg.

Bleibt in der A Liga also nur noch die Frage offen, wer nach Runde 9 die beiden restlichen Podestplätze besetzen wird, gibt es für die zwei noch freien Plätze mit Merania (12 Punkte), ARCI-Scacchi I und Gröden (je 11 Punkte) noch drei hungrige Bewerber.

Mehr hat da schon die zweite Liga zu bieten. Dort stehen zwar mit den beiden letztjährigen Aufsteigern Team Sparkasse I und Brixen/Milland II zwei der drei Absteiger fest, aber der dritte muss noch im direkten Duell zwischen Naturns I (6 Punkte) und Kaltern/Tramin II (5 P.) ermittelt werden. Und auch die Aufstiegsfrage ist noch nicht endgültig geklärt, auch wenn Sterzing/Ridnaun I (15 P.) und Gröden II (13 P.) die besten Trümpfe in der Hand haben. Taufers (13 P.) hat aber noch Außenseiterchancen, muss jedoch noch die schwere Hürde gegen Spitzenreiter Sterzing/Ridnaun meistern, während auf Gröden II mit Absteiger Brixen/Milland II die wohl leichtere Aufgabe ansteht.

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