Meldungen aus dem ASV Südtiroler Schachbund

 

AVS Südtiroler Schachbund

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… und zum dritten!

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03.02.2020 Nachdem der Titelverteidiger FM Stefano Bonagura in diesem Jahr nicht mitspielte, rauften sich beim Bozner Open einige andere Spieler um den Titel eines Landesmeisters, der vom ASV Südtiroler Schachbund vergeben wird. Am Ende siegte FM Max Spornberger. 

Der Grieser machte es spannend, kämpfte er doch verbissen um den Sieg beim Bozner Open. Zwar reichte es nicht, aber seine vier Punkte zahlten sich dennoch aus. Als bester Südtiroler entschied er die Landesmeisterschaft für sich. Nach 2014 und 2015 ist es für Max Spornberger der dritte Titelgewinn. Das gelangen vor ihm Fritz Prosser und FM Nicholas Paltrinieri.

Ihm am nächsten kam Gerardi Saverio. Der 39-jährige stammt aus der Provinz Frosinone, lebt aber schon seit einiger Zeit im Raum Sterzing und ist für den Schachclub Wipptal in der C-Liga aktiv.

Der ausrichtende Verein des Bozner Opens, der ASD Arci Scacchi, dürfte sich über den Empfänger des dritten Preises gefreut haben, ging dieser doch an FM Davide Olivetti.

Den Preisträgern herzlichen Grlückwunsch von Seiten des ASV Südtiroler Schachbund!

 

ASV Südtiroler Schachbund

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Arturo Giuliano (1935 – 2020)

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27.01.2020  Vor wenigen Tagen ist in Trient Arturo Giuliano gestorben. Er wurde 84 Jahre alt. Er war immer dort anzutreffen, wenn es darum ging, die Südtiroler Schachszene zu beleben. So gehörte er zu jenem Kreis von Schachfreunden, die vor 50 Jahren die Südtiroler Schachtätigkeiten mit der Gründung eines Landesverbandes regelten.

Wie kaum ein anderer hat er das Schachleben in unserem Land vor allem in der Anfangsphase maßgeblich mitgestaltet. In seiner Jugendzeit, die vom frühen Tod seines Vaters geprägt war, lebte er in Bozen, wo er schon im damals bestehenden Trafojerklub mitwirkte. Später gründete er einen Studentenklub in Bozen, und als 1964 der Richterklub gegründet wurde war Giuliano ebenfalls dabei. 

Er war Gründungsmitglied des Südtiroler Schachbundes und übernahm im allerersten SSB-Vorstand die Aufgaben als Pressereferent der italienischen Sprache.

Später, als er in Neumarkt als Bezirksrichter seinen Lebensunterhalt verdiente, war er wieder mit von der Partie, als dort 1967 ein Schachclub ins Leben gerufen wurde.

Martin Kowalczyk, SSB-Pressesprecher und langjähriger Weggefährte Giuliano’s, erinnert sich:  „Nachdem im Neumarkter Vereinsleben nach einigen Unterbrechungen 2007 entgültig die Lichter ausgingen, kehrte Schachmeister Giuliano 2008 wieder zu seinen Wurzeln zurück und war für J. Richter/LASK Bozen für mehrere Jahre im SMM-Aufgebot anzutreffen, wo er gar einigen mit seinen taktischen Fähigkeiten die Suppe versalzte.“

Bei vielen Südtiroler Schachspielern wird er in guter Erinnerung bleiben. 

Auch in seiner beruflichen Laufbahn hinterließ er bleibende Spuren. In Padua schloss er das Studium der Rechtswissenschaften mit einer Diplomarbeit im Verwaltungsrecht ab. Er bekleidete die Ämter des Untersuchungsrichters in Bozen, des Richters in Neumarkt, des stellvertretenden Staatsanwalts in Trient, wo er auch Richter des Jugendgerichts, Präsident der Strafvollzugsschule und Berater des Berufungsgerichts war. Schließlich war er ein Ratsmitglied des Obersten Kassationsgerichtshofs und erhielt 1982 aus den Händen des damaligen auch in Südtiroler unvergessenen Staatspräsident Sandro Pertini eine Auszeichnung.

Er hinterlässt seine Frau und vier Kinder.

 

 Elorangliste

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Ein gutes Jahr für Viktor Hulinskyy

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06.01.2019 Gestern hat der ASV Südtiroler Schachbund die neue Elorangliste veröffentlicht. Die Namen der besten Zehn sind gegenüber der letzten offiziellen Rangliste vor sechs Monaten dieselben geblieben. Auch an der Reihenfolge hat sich mit einer Ausnahme wenig geändert.

FM Alberto Barp bleibt weiterhin die Nummer eins vor IM Federico Manca und IM Alexander Bertagnolli. Auf den Rängen vier bis sieben folgen die FM Francesco Seresin, Fulvio Zamengo, Max Spornberger und Gerd Schacher. FM Nicholas Paltrinieri hat sich durch den Sieg bei der Kaltern-Trophy auf Rang acht verbessert und FM Andrea Dappiano auf Platz neun verdrängt. Die Nummer zehn der Rangliste ist FM Andre Spornberger.

Die Nachwuchsspieler waren im abgelaufenen Jahr 2019 die fleißigsten Punktsammler. Der für Brixen/Milland spielende Viktor Hulinksyy (im Bild) hat dabei den höchsten Zuwachs verzeichnet. Der 14-jährige verbesserte sein Rating um 201 Elopunkte. Thomas Leiter vom SC Ehrenburg errang 164 Elopunkte dazu, die Wertungen von Fridolin Maier und Pascal Sartore gingen um 120 Elopunkte nach oben.

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