Meldungen aus dem ASV Südtiroler Schachbund

 

 

  ASV Südtiroler Schachbund

E

Sieger im Jahresvergleich: Manuel Perathoner

A

06.01.2019 Am Anfang eines neuen Jahres veröffentlich der ASV Südtiroler Schachbund eine neue Elorangliste. Wie zuletzt im Juli bleibt es an der Spitze unverändert: IM Federico Manca führt im Ranking vor IM Alexander Bertagnolli und FM Fulvio Zamengo. Würde es einen Titel für den Aufsteiger des Jahres geben, dann ginge dieser an einen Nachwuchsspieler des Schachclubs Gröden.

Der 16-jährige Manuel Perathoner hat ein gutes Jahr hinter sich. Bei der regionalen U16-Landesmeisterschaft in Brixen qualifizierte er sich als Dritter zum ersten Mal für eine Jugend-Italienmeisterschaft. In Scalea lagen die Messlatten aber hoch: Er errang zwar nur drei Punkte, er gewann aber eine Menge Erfahrung für die nächsten Herausforderungen. Diese fand er zunächst im B-Open des Festivals von St. Ulrich, dann beim Turnier in Kaltern, wo er mit dem Sieg des C-Opens den ersten großen Turniererfolg erzielte. Als Quittung für seine Ergebnisse bescherte ihm die Elo-Berechnung des SSB einen Zuwachs von 245 Rating-Punkten.

Auf den nächsten Rängen der Bestenliste der größten Elo-Zuwächse befinden sich durchwegs Nachwuchsspieler. Auf Platz zwei liegt der Brixner Viktor Hulinskyy (plus 174) gefolgt von Pascal Sartore und Niccolò Casadio, die ihre Ranglistenwertung um 161 Zähler nach oben schraubten.

Die Besetzung der „top ten“ bleibt im Vergleich zur Juli-Liste nahezu dieselbe. Aus den besten Zehn herausgefallen ist FM Florian Gatterer. Er spielte zuletzt beim Open in Böblingen, wo er in neun Runden nur drei Zähler errang und viele Elopunke einbüßte.

 

Um den Jahreswechsel ist beim Elo-Berechner wieder die Frage aufgetaucht, warum einige Turniere für die SSB-Rangliste gewertet werden und andere nicht. Für die SSB-Elorangliste werden allgemein alle Turniere berücksichtigt, welche in Südtirol stattfinden. Das sind konkret die Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft, das Bozner Open, die Kaltern Trophy und das Festival von St. Ulrich. Vereinsturniere müssen hingegen beim SSB angemeldet werden.

Verpflichtend berechnet werden Turniere, bei denen ein Spieler als offizieller Vertreter des SSB mitspielt oder die Teilnahmegebühr vom SSB oder vom Regionalverband bezahlt wird.  

Turniere, die außerhalb der Landesgrenzen gespielt werden, müssen ebenfalls beim SSB angemeldet sein, falls die Ergebnisse für die Berechung berücksichtigt werden sollen. Das muss aber vor dem Turnierbeginn geschehen.

Im vergangenen Jahr endeten 66 Prozent aller angemeldeten Turniere mit einem positiven Ergebnis.