Veranstaltungen in Italien

 

CISF

E

Ein „Vize“-Titel bei der Premiere

A

04.05.2018 Die italienische Mannschaftsmeisterschaft der Damen, die zeitgleich mit der der Herren in Gallipoli stattfand, ist aufgrund des seit Jahren herrschenden schwachen Niveaus kaum die Rede wert. Aus Südtiroler Sicht gibt es jetzt doch einen Grund, und der heißt Nicole Paparella.

Die bald 16-jährige Boznerin Nicole Paparella qualifizierte sich mit ihrer Mannschaft Mimosa Neg. Entropia aus Mailand bei der regionalen Damen-Mannschaftsmeisterschaft der Lombardei für dieses nationale Finale und spielte als erste Südtirolerin bei diesem Event mit.

Zum 11. Mal hat der nationale Schachverband FSI die Damen-Mannschaftsmeisterschaft ausgeschrieben. Diese fand zeitgleich mit der der Herren in Gallipoli statt. So recht in die Gänge will diese Meisterschaft nicht wirklich kommen. Außer dass nur sechs Mannschaften teilnahmen, sank gegenüber dem Vorjahr das Niveau deutlich. Namen wie jene der Großmeisterinnen Antoanetta Stefanova oder Monika Socko suchte man heuer vergeblich. Das einzige Team, das mit fünf Titelträgerinnen antrat, war Caissa Italia Pentole Agnelli aus der Provinz Bologna. Dagegen hatten die übrigen Mannschaften nichts entgegenzusetzen. Die Mannschaft aus der Emilia Romagna räumte ab was es abzuräumen gab: Fünf Begegenungen, fünf Siege und 20 von 20 möglichen Brettpunkten sprechen eine deutliche Sprache.

Für Nicole Paparella's Team aus Mailand (mit Giorgia Miracola, Sonia Monticone, Beatrice Montaruli, Maria Milano und WIM Tilsia Carolina Varela La Madrid) blieb so nur der Kampf um den zweiten Platz, den man sich auch recht sicher holte. Dazu reichten sieben Mannschaftspunkte und 13 Brettpunkte, von denen 2,5 auf das Konto der Boznerin gingen.

 

11° CISF 2018

vom 27. April bis 1. Mai 2018

 

Endstand nach fünf Runden:

Rg.

Mannschaft

Sp.

+

=

-

MP

Pkt.

1

Caissa Italia Pentole Agnelli

5

5

0

0

10

20,0

2

Mimosa Neg.Entropia

5

3

1

1

7

13,0

3

PInk Team Ostiascacchi

5

2

1

2

5

10,5

4

Excelsior Immobiliare Mangili

5

2

1

2

5

8,5

5

Prato Ladies

5

1

1

3

3

5,0

6

Capablanca Mestre

5

0

0

5

0

3,0

CIS

E

Die Europacup-Teilnahme ist noch möglich

A

03.05.2018 Bei der italienischen Mannschaftsmeisterschaft in Gallipoli in der Provinz Lecce hat das Team aus Perugia mit Rang sechs die direkte Qualifikation für den kommenden Europacup in Griechenland nur hauchdünn verpasst. Ein anderes Ziel hat die Mannschft hingegen erreicht.

Gallipoli im Süden Italiens war auch heuer wieder der Austragungsort der italienischen Mannschaftsmeisterschaft der obersten Spielklasse. Dazu trafen wie vorgesehen 18 Mannschaften ein, die sieben Runden im Schweizer System zu absolvieren hatten. Voraussichtlich zum letzten Mal, denn der italienische Schachverband FSI will ab dem kommenden Jahr den Modus ändern und die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften verkleinern, weshalb sechs Mannschaften absteigen müssen.

Am Start war auch die Mannschaft von Euro Scacchi Perugia, die auf die Kräfte von IM Alexander Bertagnolli und FM Nicholas Paltrinieri (im Bild) auf den beiden vordersten Brettern vertraut. Im Vorjahr schaffte die Mannschaft mit sieben Mannschafts- und 15 Brettpunkten Rang vier und die Qualifikation für den Europacup (EC). Jetzt zeigte das Schweizer System seine Tücken. Obwohl Perugia acht Mannschafts- und 16 Brettpunkte erzielte, reichte dies nur zu Platz sechs. Dabei fehlte der Mannschaft nur ein halber Brettpunkt zu Rang vier, der die direkte EC-Qualifikation bedeutet hätte. Eine Teilnahme ist dennoch möglich; in dieser Angelegenheit hat jedoch der nationale Verband ein Wörtchen mitzureden.

Trotzdem hat man in Perugia einen guten Grund, mit dem Erreichten zufrieden zu sein. „Nachdem wir in diesem Jahr auf IM Lodici verzichten mussten, war das Ziel der Klassenerhalt“, erklärte Bertagnolli. Und diesen hat man geschafft. Für Perugia spielten IM Alexander Bertagnolli (3,0 Punkte aus 7 Spielen), FM Nicholas Paltrinieri (3,0/6), FM Alberto Barp (4,5/6), FM Francesco Seresin (3,0/5) und Riccardo Marsili (3,5/4).

Den Titel des italienischen Mannschaftsmeisters sicherte sich auch in diesem Jahr das Team Obiettivo Risarcimento aus Padua. Allerdings erhielt der Titelverteidiger und Favorit in der letzten Runde Schützenhilfe von Lazio, das gegen die bis dahin führende Mannschaft von Chieti 2:2 spielte. Padova gewann gleichzeitig mit 2,5:1,5 gegen Milano und setzte sich im letzten Moment an die Tabellenspitze, was den neunten „scudetto“ bedeutete.

 

CIS „Masters“ 2018

Vom 27. April bis 1. Mai 2018

 

Endstand nach sieben Runden:

Rg.

Mannschaft

Sp.

+

=

-

MP

BP

1

Obiettivo Risarcimento Padova

7

5

2

0

12

17,5

2

Chieti

7

5

1

1

11

18,5

3

Partenopea

7

4

1

2

9

16,5

4

Montebelluna Master

7

4

0

3

8

16,0

5

Lazio Scacchi A

7

2

4

1

8

16,0

6

Euro Scacchi Perugia

7

3

2

2

8

16,0

7

WorldTradingLab SRLS Club 64

7

2

3

2

7

15,5

8

Conegliano - Queen Club Master

7

1

5

1

7

15,0

9

C.S.B. Le Due Torri - Volvo

7

1

5

1

7

14,5

10

A.S.D. Scacchistica Cerianese

7

2

3

2

7

14,0

11

Accademia Milano

7

3

1

3

7

13,5

12

Don Pietro Carrera Catania

7

2

3

2

7

13,5

13

Asolo Regina Cornaro

7

3

1

3

7

12,0

14

A.S.A. 1985 Max

7

3

0

4

6

10,5

15

C.P.S. Informatica Commerciale

7

1

3

3

5

11,0

16

Acqui Collino Group

7

1

3

3

5

11,0

17

Fermo A

7

1

1

5

3

11,0

18

Famiglia Legnanese sez. Scacchi

7

0

2

5

2

10,0

 

Alle Ergebnisse auf Chess-Results

CIS

E

Bozner Rückzug lohnte sich

A

02.05.2018 Eigentlich hätte der Bozner Club Richter/Lask in diesem Jahr die italienische Mannschaftsmeisterschaft in der Serie B bestreiten und in der Serie C mit einem zweiten Team antreten können. Doch die Vereinsleitung überlegte es sich anders und zog sich aus der Serie B zurück. Nicht umsonst.

Richter/Lask trat nach dieser Erntscheidung im Kreis 14 der Serie C an und sicherte sich dort den Sieg mit neun Mannschaftspunkten und 15 Brettpunkten nach fünf Begegnungen und den damit verbundenen Aufstieg. Beste Spieler waren Gianni De Vita und Martin Kowalczyk (im Bild) mit je 3,5 Punkten aus vier Spielen. Weiters spielten Giuseppe Voltolini (3,5/5), Atto Billio (2,5/3), Lorenzo Casadio (2,0/2) sowie Othmar Gibitz und Niccolò Casadio (je 0/1).

Gar nicht gelaufen ist es bei der zweiten Naturnser Mannschaft, die nur einen Mannschaftspunkt errang und so über den letzten Platz nicht hinauskam. Anton Christanell spielte mit 1,5 Punkten bei fünf Einsätzen am besten. In den Ergebnislisten befinden sich auch Fridolin Maier, Thomas Gurschler (beide je 1,0/2), Wolfgang Wielander, Jan Gurschler (je 0,5/1), Hanspeter Kaserer (0,5/4), Felix Maier und Alexander Seppi (je 0,0/0) auf.

 

CIS Serie C Kreis 14

Vom 25. Februar bis 22. April 2018

 

Endstand nach fünf Runden:

 

1

J. Richter/Lask Bolzano B

9

15,0

2

Istituto Stampa

8

14,0

3

Pro Modena

5

10,0

4

Nettuno

5

9,5

5

Sassuolo C

2

6,5

6

Naturno B

1

5,0

Conegliano

E

Wenn ein lachender Dritter gewinnt…

A

19.04.2018   Das offene Turnier im Rahmen des „Grand Prix del Triveneto“ hätte mit FM Seresin oder FM Dappiano einen logischen Sieger gehabt. Doch als im Spielsaal die Schlussrangliste aufgeschlagen wurde, stand ein anderer Spieler an der ersten Stelle...

32 Spieler stellten sich diesem Schnellschachwettbewerb in Conegliano, bei welchem den Teilnehmern 30 Minuten an Bedenkzeit zur Verfügung standen. Niemand hätte sich gewundert, hätte der Sieger nach der fünften Runde Andrea Dappiano oder Francesco Seresin geheißen. Diese beiden – sie waren immerhin der beste und der zweitbeste Spieler der jüngsten SMM – führten die Setzliste mit großem Vorsprung, mit über 200 Punkten auf die Nummer drei, Carlo Solinas, an. Was also sollte da schon schiefgehen...?

Zumindest startete Seresin so wie man es erwarten konnte. Er erzielte in den ersten drei Runden drei Siege, während Dappiano gegen Solinas bereits einen halben Zähler einbüßte. Die Auslosung führte die beiden Favoriten in der vierten Runde zusammen. Sie trennten sich remis. Seresin kam in der Schlussrunde wie auch Dappiano zu einem weiteren Sieg und stand nun bei 4,5 Punkten. Und glaubte wohl, der Sieger zu sein. Doch es kam anders.

Stefano Paparella, der einzige Südtiroler in diesem Turnier, startete zunächst mit einem Remis, fügte dann seiner Punkttabelle in den nächsten drei Runden Sieg um Sieg hinzu und beendete das Turnier mit einem Sieg gegen Solinas. Macht in Summe ebenfalls 4,5 Punkte. Und zur Überraschung aller, vor allem für die Favoriten, Platz eins für den Bozner in Diensten des SC Richter/Lask, da die Buchholzwertung auf seiner Seite war!

Im U16-Turnier hatten Aurora und Noel Paparella nicht in den Ausgang des Turniers eingreifen können. Sie mussten sich mit den Rängen 29 und 34 bei 36 Teilnehmern begnügen. 

 

Conegliano: 3° Grand Prix del Triveneto

am 15. April 2018

 

Offenes Turnier - Endstand nach fünf Runden:

Rg

Tit

Name

Elo

P

BH

1

1N

Paparella Stefano

1873

4,5

15.50

2

FM

Seresin Francesco

2148

4,5

14.50

3

FM

Dappiano Andrea

2171

4,0

17.00

4

 

Feltrin Francesco

1661

3,5

18.50

5

 

Solinas Carlo

1945

3,5

15.50

6

 

Rossi Gianni

1797

3,5

14.50

7

 

Moser Gabriele

1735

3,5

12.00

8

NC

Ivanets Mykyta

1377

3,0

15.50

9

 

Tonon Lorenzo

1410

3,0

14.00

10

 

Roiatti Noris

1653

3,0

13.50

 FSI

E

Nationale Rapid-Meisterschaften in Chianciano Terme:

Paparella-Schwestern gewinnen vier Titel

A

05.04.2018  Stellen Sie sich vor, Sie organisieren eine Italienmeisterschaft, aber niemand kommt. Oder fast keiner.  Tatsächlich hielt sich die Beteiligung an den diesjährigen nationalen Schnellschach-Meisterschaften in einem überschaubaren Rahmen. Zumindest in den Nachwuchskategorien. Den Paparella-Schwestern Nicole und Aurora (im Bild) war das egal: Sie gewannen vier nationale  Titel.

Die Schnellschach-Italienmeisterschaften gingen in drei Disziplinen an drei Tagen in Chianciano Terme über die Bühne. Die offenen Kategorien waren gut besetzt. Am ersten Tag spielten 123 Teilnehmer beim Schnellschachturnier mit 25 Minuten plus fünf Sekunden Zuschlag pro Zug mit. Darunter sechs GM, ein IM und zehn FM. Den Sieg nach sieben Runden holte sich GM Dvirnyy. Der einzige Südtiroler im Teilnehmerfeld, Stefano Paparella, erzielte mit vier Punkten ein respektables Ergebnis. Erwähnenswert dabei ist, dass er in der ersten Runde dem neuen Champion gegenübersaß.

Etwas stärker präsentierte sich die Blitzmeisterschaft (drei Minuten plus 2 Sekunden) mit sieben GM, vier IM und acht FM unter den 117 Teilnehmern, nach elf Runden war GM Moroni der Sieger. Stefano Paparella kam hier mit 50 Prozent der möglichen Punkte auf Rang 60.

Am Ostermontag stand das Halbblitzturnier (zwölf Minuten plus 3 Sekunden) auf dem Programm. Dieses Turnier fand den größten Zuspruch mit 148 Teilnehmer, davon sieben GM, vier IM und zwölf FM. Dank bester Wertung sicherte sich GM Dvirnyy einen weiteren Italienmeistertitel. Stefano Paparella kam mit fünf Punkten auf den 52. Platz.

Paralell zu den offenen nationalen Schnellschach-Meisterschaften kam in denselben Disziplinen die Jugend zum Zug. Im Klartext: Für sämtliche Jugend-Kategorien gab es dieses Meisterschaften auch.  Wer  hier glaubte, Turniere mit hohen Teilnehmerzahlen anzutreffen, wurde jedoch enttäuscht. Das war an den Bemerkungen der Südtiroler vor Ort auch zwischen den Zeilen deutlich herauzuhören.

Das Schnellschachturnier mit 25 Minuten bestritten 20 Teilnehmer. Dabei waren nur drei Spieler beteiligt, die der Kategorie U16 angehörten. Nicole Samantha Paparella hielt hier sogar ihre männlichen Konkurrenten in Schach und sicherte sich den ersten nationalen Staatsmeistertitel, wofür ihr der fünfte Gesamtrang reichte.

Das 11-rundige Blitzturnier bestritten am Ostersonntag 22 Spieler. Als einzige Teilnehmerin ihrer Altersklasse war es für Nicole Paparella ein leichtes, einen weiteren Titel zu gewinnen. Sie spielte jedoch ein gutes Turnier und schloss es mit acht Punkten auf dem zweiten Gesamtrang ab. Den dritten Gesamtrang sicherte sich Niccolò Casadio. Das bedeutete gleichzeitig Rang zwei der Altersgruppe U12: Vize-Meister!

Das abschließende Schnellschachturnier am Ostermontag wollten nur noch 14 Teilnehmer spielen. Das 9-rundige Turnier war geprägt vom Zweikampf zwischen Niccolò Casadio und Ludovico Serloni, die am Ende je 8,5 Punkte hatten. Nach Wertung musste sich Casadio mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Nicole Paparella, die dieses Turnier aufgrund mangelnder Konkurrenz anscheinend nur widerwillig spielte, erzielte vier Punkte und erspielte sich einen Platz im Mittelfeld. Der Titelgewinn war ihr aber sicher. Im gleichen Turnier gewann ihre Schwester Aurora den ersten Platz bei den Mädchen U14. Auch sie darf sich damit Italienmeisterin nennen.

Leer ausgegangen ist Noel Bastien Paparella. Einen Erfolg hat er aber kürzlich bei den regionalen Meisterschaften in Trient geschafft, wo er die Qualifikation für die U16-Italienmeisterschaft erreichte.

Zu dem Siegerpokal gab es für die jetzt vierfachen Italienmeisterinnen aus dem Hause Paparella jeweils eine Schachuhr. Was macht man nun damit? Stefano Paparella hat in den kommenden Tagen eine praktische Anwendung dafür: „Bis zur Youth Team Championship spielen wir in der Mittelschule von Noel und Aurora nur noch Halbblitz mit 20 Minuten mit den Uhren...“

Ergebnisse auf der Homepage des Veranstalters.

Italienische Mannschaftsmeisterschaft

E

Südtiroler in der CIS auf Erfolgskurs

AT

23.03.2018 Mit dem Einsatz von Südtiroler Denksportler haben zuletzt zwei oberitalienische Vereine die Erfolgsspur betreten. Die dabei erzielten Einzelergebnisse können sich sehen lassen.

In Abbiategrasso richtete der Regionalverband der Lombardei die regionale Phase der Mannschaftsmeisterschaft der Damen aus. Daran beteiligten sich zehn Mannschaften. Das favorisierte Team, Mimosa femminile, sicherte sich vorab die Dienste der Boznerin Nicole Samantha Paparella (im Bild in der Mitte). Und die machte ihre Sache mehr als gut. Sie spielte vier Begegnungen auf dem dritten und eine Begegnung auf dem vierten Brett, wobei sie ihren Gegnerinnen keine Chance ließ und alle Partien gewann. Auch ihre Mannschaftskameradinnen spielten überragend, insgesamt gewann die Mannschaft 23 von 24 möglichen Brettpunkten. Mit diesem Sieg hat die Mannschaft die Startberechtigung für die italienische Mannschaftsmeisterschaft der Damen in Galipolli erhalten.

Ein Erfolgserlebnis gab es für einige Südtiroler, die für Marostica im Kreis 7 der Serie B für Marostica im Einsatz waren. Die Mannschaft entschied alle Begegnungen für sich, holte Rang eins und sicherte sich das Aufstiegsrecht. Überragender Spieler war Michael Sader, der in fünf Begegnungen 4,5 Punkte erzielte. FM Carlo Micheli blieb ungeschlagen und kam auf 3,5 Punkte, Markus Thurner bestritt zwei Einsätze und war in beiden erfolgreich.

 

Endstand Serie B, Kreis 7

 

1.

Marostica 1

10

15.5

2.

C.s.b. I Virtuosi

8

14.5

3.

ADS Trevigiana

6

10.0

4.

Dlf Rimini 1

3

7.5

5.

Club 64 Modena

2

6.5

6.

Mantova

1

6.0

Italienische Mannschaftsmeisterschaft

E

Auch in der CIS im freien Fall

A

17.03.2018     Der Schachclub Naturns wird in dieser Saison nicht gerade vom Glück verfolgt. Nach dem Abstieg aus der Landesliga A ging den Spielern um Hans Unterthurner (im Bild) auch in der italienischen Mannschaftsmeisterschaft so ziemlich alles daneben. Mit Konsequenzen.

Die erste Mannschaft des SC Naturns Jambo bestritt in diesem Jahr die kurze, nur fünf Runden dauernde Meisterschaft der Serie B, Kreis 4, in Ferrara. Die Mannschaft bestand aus FM Stefano Bonagura, Thomas Kofler, Norbert Pichler und Hans Unterthurner. Diesem Quartett gelang erst in der vierten Runde ein 2,5:1,5-Sieg gegen Triest, doch zeigte die Tabellenkonstellation eine Runde später nach einer weiteren Niederlage kaum Aussichten auf den Klassenerhalt.  Deshalb einigte man sich gegen letzten Gegner auf eine schnelle Punktteilung auf allen vier Brettern, wogegen dieser aus verständlichen Gründen nichts dagegen einzuwenden hatte, bedeutete es doch den Kreissieg und den Aufstieg. Für Naturns war das Rennen hingegen gelaufen. Nach dem knapp verpassten Aufstieg im Vorjahr in die Serie A2 jetzt der Abstieg: Sieg und Niederlage liegen manchmal nahe beisammen.

Bester Spieler war Hans Unterthurner auf Brett 4. Er errang 3,5 Punkte. Pichler erzielte zwei Punkte, Kofler und Bonagura mussten sich mit je 15 Punkten zufrieden geben.

Ein Erfolgserlebnis gab es hingegen für den Klausner FM Gerd Schacher. Er spielte ebenfalls in Ferrara in den Reihen der Mannschaft von Pizzato Elettrica Scacchi Marostica, die der Konkurrenz klar das Nachsehen gab und bereits eine Runde vor Schluss uneinholbar als Sieger fest stand. FM Gerd Schacher auf Brett drei holte beachtliche vier Punkte aus fünf Spielen, das Spitzenbrett des SC Deutschnofen, IM Federico Manca, steuerte 2,5 Punkte auf Brett 2 bei. FM Ivano Ceschia erzielte auf Brett vier 4,5 Punkte. Großen Anteil am Erfolg der Mannschaft hatte GM Erald Dervishi, der am ersten Brett alle fünf Partien mit Siegen beendete. Die Mannschaft steigt damit in das Masters auf.

 

Endstand Serie A1 Kreis 2:

1

Pizzato Elettrica Scacchi Marostica

10

16.0

2

Il Grifone D'arzignano 1

7

10,5

3

Cib Unigas Canal Venezia

5

9,5

4

Ust A

4

10.0

5

Firenze Scacchi

3

7,5

6

Diamoci Una Mossa Diamond

1

6,5

 

 

Endstand Serie B, Kreis 4:

1

Vecia Padova

8

14.0

2

Mattoallaprossima Grossetto

7

11. Mai

3

A.s.d. Dlf Udine B

5

08. Mai

4

Capa Boys Di Mestre

4

9.0

5

Accademia Trieste

3

08. Mai

6

Naturno A

3

08. Mai