50. Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft 2018/19

 50. Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft

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Die SG Kaltern/Tramin in der „Pole Position“

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02.12.2018 FM Carlo Micheli wirft einen Blick auf die Spitzenbretter bei der Begegnung Gröden gegen Deutschnofen. IM Manca und FM Dappiano haben in St. Ulrich zwar gewonnen, aber der Titelverteidiger aus Deutschnofen musste sich gegen Gröden mit einem 3:3 begnügen. Die SG Kaltern/Tramin hat die Rolle als Tabellenführer verteidigt und den Vorsprung vergrößert.

SK Klausen/Raiffeisen – Brixen/Milland 3:3. Ein Schelm, der Böses denkt: Ein Blick auf die Brettresultate dürfte den Verdacht aufkeimen lassen, die beiden Teams hätten rundum friedliche Absichten gehabt. Dem war aber nicht so: Nach der verpassten Überraschung vor sieben Tagen hätten die Brixner sicher nichts gegen einen doppelten Punktgewinn gehabt, aber Klausen sicher auch nicht. Für die Hausherren bleibt es beim alten Stand: Die Abstiegsposition ist nach wie vor präsent. Wenigstens hat man den Rückstand zum Tabellenachten etwas verkürzt.

SK Ehrenburg – J. Richter/LASK BZ 3:3. Bei dieser Begegnung hatten beide Seiten einen Rettungsanker: Giusppe Voltolini für die Gäste aus der Landeshauptstadt, Gerhard Kranebitter für die Pusterer. Diese dürften mit dem Punktgewinn eher zufrieden sein als die Bozner, haben diese doch die Überlegenheit auf den letzten beiden Brettern nicht in volle Brettpunkte ummünzen können. Dafür hat Stefano Moncher nach zwei Niederlagen in Folge für einmal nicht verloren.

SG Kaltern/Tramin – ASD Arci Scacchi BZ 5,5:0,5. Den höchsten Tagessieg konnte am dritten Spieltag die SG Kaltern/Tramin verbuchen und so die Leaderposition ausbauen. Dazu verhalfen das Ergebnis in St. Ulrich, die eigenen Kräfte und die Gäste, die nur mit fünf Spielern zur Begegnung in Kaltern antraten und den Hausherren wenig Paroli bieten konnten. Die Kalterer erledigten die Pflichtaufgabe auch ohne FM Alberto Barp und FM Francesco Seresin.

SK Steinegg/Raiffeisen – SSV Bruneck 2:4. Der SK Steinegg dürfte davon träumen, sechs Mal einen Spieler mit Martin Pichler einsetzen zu können. Der 33-jährige hat gegen Bruneck's Patrick Moling den dritten Sieg hintereinander eingefahren und ist – saisonübergreifend – seit acht Spielen ungeschlagen. Auf den Rest der Mannschaft überträgt sich seine Leistung vorerst nicht. Die Brunecker spielten zum ersten Mal in dieser Saison mit FM Valerio Luciani, nutzten die Gelegenheit zum Gewinn so gut wie möglich und erfreuen sich nun am dritten Tabellenplatz. In Steingg dürfte der Ruf nach IM Josko Mukic laut und lauter werden.

SC Gröden – Deutschnofen/Alpengourmet 3:3. „Alles ist möglich“, sagte Ruben Bernardi vor der Begegnung mit dem Titelverteidiger. Und er sollte Recht behalten. Für ein Spitzenspiel sind die Einzelresultate mit je drei Siegen auf beiden Seiten eher ungewöhnlich. Es scheint, als müssten die Eggentaler, die ohne FM Fulvio Zamengo und Filippo Tonina antraten, mit dem Punktgewinn mehr zufrieden sein. Immerhin lagen die Hausherren mit 2:0 und später mit 3:2 vorne. „Es fehlt uns an der sprichwörtlichen Kaltschnäuzigkeit“, brachte es Mannschaftsführer Markus Thurner auf den Punkt, mit Blick auf die verpassten Möglichkeiten auf den hinteren Brettern. „Immerhin behalten wir in der Meisterschaft alles selbst in der Hand, während einige Mitfavoriten weiter an Boden verlieren.“

 

Landesliga B: Der bisherige Spitzenreiter Gries hat das gestrige Heimspiel gegen Naturns Jambo II etwas überraschend mit 2:3 verloren. Nun hat sich in der Tabelle eine Spitzengruppe mit drei Mannschaften gebildet, dem die beiden Naturnser Mannschaften und die dritte Einheit der SG Kaltern/Tramin angehören. Alle mit je fünf Mannschaftszählern.

 

Landesliga C-Ost: Dasselbe Bild zeigt sich in dieser Gruppe. SK Klausen/Raiffeisen II, SK Ehrenburg II und Deutschnofen/Alpengourmet II liegen mit je sechs Punkten voran, wobei diese auf den Rest des Feldes bereits drei Punkte Vorsprung haben.

 

Landesliga C-West: Auch hier ziehen drei Mannschaften einsam ihre Kreise an der Tabellenspitze. Richter/Lask II, der SV Lichtenberg und Naturns Jambo III haben ihren Gegnern bisher keine Zugeständnisse gemacht.

Nachtrag zur zweiten Runde: Die Landesspielleitung hat das Ergebnis zwischen Richter/Lask II und Arci Scacchi IV geändert. Wegen eines Aufstellungsfehlers wurde Arci IV ein Brettpunkt abgezogen und Richter/Lask II gutgeschrieben. Der neue Endstand lautet somit 4,5:0,5. Die Einzelergebnisse bleiben unverändert.

 

 

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Der dritte Spieltag

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30.11.2018 Die Ergebnisse des zweiten Spieltags vor einer Woche haben Appetit auf mehr gemacht. Diesen zu stillen, dazu gibt es schon morgen Gelegenheit. Das Programm der dritten Runde bietet in St. Ulrich ein Sahnehäubchen an.

Dort findet die Begegnung zwischen Gröden und Deutschnofen/Alpengourmet statt. Während die Gäste neben der SG Kaltern/Tramin ohne Verlustpunkt sind und vom zweiten Tabellenplatz grüßen, ist Gröden nach der unerwarteten Niederlage in Bruneck schon etwas in Zugzwang. Die Möglichkeit, Revanche für die letztjährige 1:5-Niederlage zu nehmen, dürfte den Grödnern unter den Fingernägeln brennen. Ruben Bernardi ist zuversichtlich: „Möglich ist alles!“

Die SG Kaltern/Tramin hat einen Brettpunkt mehr auf der Habenseite als Deutschnofen und ist deshalb in der Leaderposition. Diese will man morgen im Heimspiel gegen ASD Arci Scacchi verteidigen. „Wir haben zwei Punkte eingeplant und alles andere als das wäre eine Überraschung“, ließ Alexander Bertagnolli verlauten.

 

Das Programm des 3. Spieltags vom 1. Dezember 2018:

Landesliga A

 

 

SC Gröden

-

Deutschnofen/Alpengourmet

SK Steinegg/Raiffeisen

-

SSV Bruneck

SG Kaltern/Tramin

-

A.S.D. Arci Scacchi BZ

SK Klausen/Raiffeisen

-

Brixen/Milland

SK Ehrenburg

-

J. Richter/LASK BZ

 

 

 

Landesliga B

 

 

SC Gröden II

-

SK Naturns Jambo

SK Gries

-

SK Naturns Jambo II

Wipptal Schach

-

A.S.D Arci Scacchi BZ II

SG Kaltern/Tramin III

-

SC Ridnaun

SG Kaltern/Tramin II

-

SC Taufers

 

 

 

Gebietsliga C-Ost

 

 

SC Gröden III

-

SK Ehrenburg III

SK Steinegg/Raiffeisen II

-

SK Ehrenburg II

Cedas Iveco

-

Deutschnofen/Alpengourmet II

SK Klausen/Raiffeisen III

-

Brixen/Milland II

SK Klausen/Raiffeisen II

-

ASK Niederdorf

 

 

 

Gebietsliga C-West

 

 

SC Lana

-

SK Naturns Jambo IV

ASV SC Eppan

-

SK Naturns Jambo III

SG Kaltern/Tramin IV

-

C.S.K. Merania

A.S.D. Arci Scacchi BZ IV

-

SV Lichtenberg

A.S.D. Arci Scacchi BZ III

-

J. Richter/LASK BZ II

 

 

 

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Favorit sein ist nicht schwer..

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25.11.2018  Favorit sein ist nicht schwer, als Favorit zu gewinnen dagegen sehr: Anders als erwartet haben sich die Titelfavoriten am zweiten Spieltag schwer getan, die beiden angestrebten Punkte einzufahren. Aus der Reihe tanzte dabei Gröden. Der Rekordmeister hat in Bruneck (mit Patrick Moling, links im Bild) trotz eines deutlichen „Übergewichts“ an allen Brettern überraschend verloren.

Deutschnofen/Alpengourmet – SK Ehrenburg 3,5:2,5. Der Titelverteidiger aus dem Eggental hatte nach seinem gelungenen Start in Bruneck die zweite Pusterer Mannschaft zum Gegner. Die Ehrenburger boten wie schon zuletzt gegen Klausen ihr neues Spitzenbrett Michael Erlacher auf. Dessen Einsatz lohnte sich; er bezwang FM Andrea Dappiano, dem besten Spieler des Vorjahres. Trotzdem reichte es nicht zum Mannschaftssieg. Den holte der Gastgeber, der ohne IM Manca spielte, dank der Siege von FM Zamengo und FM Micheli, wobei auf Brett sechs in einem Damenendspiel das Remis durch Stellungswiederholung herbeigeführt wurde. Ulrich Welsch’s Punktteilung bedeutete den knappen Sieg der Hausherren. Und Rang zwei in der Rangliste.

 

SSV Bruneck – SC Gröden 3,5:2,5. Mit einen unerwarteten Ergebnis endete das Spiel in Bruneck, wo Gröden als klarer Favorit angetreten ist, auch wenn der Rekordmeister im Vergleich zum ersten Spieltag auf zwei Positionen die Aufstellung änderte. Für Thomas Moroder und Christian Grossi sprangen David Dejori und Niccolò Casadio in die Bresche, doch für beide endete der Nachmittag mit einer Null in der Punkttabelle. Den „big point“ holte der Gastgeber auf dem ersten Brett, auf dem Patrick Moling FM Bonagura zur Aufgabe zwang. Ruben Bernardi, der am Abend mit seinem Sieg den Schaden in Grenzen hielt, stellte dem Gastgeber ein positives Zeugnis aus: „Der Sieg der Brunecker war am Ende verdient!“

 

Richter/LASK BZ – Klausen/Raiffeisen 3,5:2,5. Die Bozner hatten in den letzten Tagen genügend Zeit, die brutale Niederlage gegen Kaltern/Tramin aus dem Kopf zu bringen. Gelungen ist das zwar, aber denkbar knapp. Und wie schon nach dem Spiel gegen Ehrenburg haben die Klausener allen Grund, den verpassten Chancen nachzutrauern. Ein Lichtblick: Der Neuzugang Alexander Teutsch hat sein Debüt für seinen neuen „Arbeitgeber“ bestanden, aber die Kehrseite der Medaille ist die Abstiegszone, in der sich Klausen befindet. Mit null Punkten. Es könnte auch anders sein.

 

Brixen/Milland – SG Kaltern/Tramin 2,5:3,5. Nach dem Spektakelsieg gegen Richter/Lask hatte die Überetscher Spielgemeinschaft beim Aufsteiger Brixen/Milland anzutreten. Im Gegensatz zum ersten Spieltag fehlte bei den Gästen FM Barp, an seiner Stelle übernahm FM Seresin das Spitzenbrett. Die Brixner mussten ihrerseits auf Daniel Brenninger verzichten. Die Vorzeichen waren klar: Die Gäste hatten auf allen Brettern ein deutschliches Elo-Übergewicht, ein deutlicher Sieg wäre also keine Überraschung gewesen, aber die Hausherren verstanden es, den Titelaspiranten zu fordern. Die Richtung vorgegeben hat SSB-Präsident Thomas Kofler, der seinen Gegner, FM Paltrinieri, zuerst auskonterte, in ausgeglichener Stellung die Punktteilung anbot und dann überspielte. IM Bertagnolli hatte in seiner Partie leichte Vorteile, diese reichten aber nicht zum Sieg über Lukas Wisthaler. Auf dem sechsten Brett bahnte sich eine Überraschung an. Dort sah sich Giovanni Dallaglio mit einer verlorenen Stellung konfrontiert, fand aber eine Kombination, dank derer er in ein Dauerschach flüchten konnte und so die Punktteilung gegen Christian Perez errang. Anders verlief die Partie von Mirko Waldner. In klar besserer Stellung folgt er in Zeitnot einem falschen Plan, was seinem Gegner, Oswald Kofler, ein starkes Gegenspiel gestattete.  Waldner vermochte mit Dauerschach von der Partie zu retten, was noch zu retten war. Und den Gästen die beiden Mannschaftspunkte inklusive Tabellenführung, zu denen auch FM Seresin seinen Beitrag leistete. Insgesamt ein verdienter Sieg für die SG, schrieb IM Bertagnolli, während in Brixen die Niederlage achselzuckend zur Kenntnis genommen wird. O-Ton Thomas Kofler:  „Wir sind knapp an einer Sensation vorbeigerauscht...“.

 

A.S.D. Arci Scacchi – SK Steinegg/Raiffeisen 4:2. In dieser Begegnung wären Punkte für beide Mannschaften Pflicht gewesen, doch das bessere Ende hatten die Hausherren. Diese traten gegenüber dem Meisterschaftsauftakt mit vier neuen Spielern an, darunter auch Roberta De Nisi, die im Duell gegen Carmen Lantschner siegreich blieb. Richtig rund läuft es in Steinegg noch nicht, sieht man von Martin Pichler ab, der als einziger Spieler beide Einsätze gewann, aber mit seiner Mannschaft die „rote Laterne“ des Tabellenletzten in der Hand hält. Das war im Vorjahr zur selben Zeit nicht anders...

 

Landesliga B: Der SK Gries ziert die Tabellenspitze der zweithöchsten Spielklasse. Der A-Liga-Absteiger des Vorjahres führt das Feld als alleiniger Tabellenführer mit voller Punktzahl an. Dahinter folgen drei Mannschaften mit je drei Punkten, neben der dritten Einheit der SG Kaltern/Tramin sind das beide Mannschaften des SK Naturns Jambo.

 

Schon am kommenen Wochenende geht es mit dem dritten Spieltag weiter.

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Der zweite Spieltag

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23.11.2018 Derzeit richten sich die Augen der Schachfreunde nach London, wo an diesem Wochenende die Entscheidung um den WM-Titel zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Caruana fällt. Doch auch hier bei uns wird gespielt: Im Rahmen der zweiten Runde der 50. SMM sind wieder 120 Spieler im Einsatz.

Für die Spitzenteams sind die Aussichten, wieder doppelt zu punkten, gut. Deutschnofen/Alpengourmet spielt zu Hause gegen Ehrenburg, Kaltern/Tramin auswärts gegen Brixen/Milland und Gröden hat ebenfalls auswärts in Bruneck anzutreten. In Bozen treffen gleich vier Verlierer des ersten Spieltags aufeinander, wobei Punkte Balsam für die Wunden wären. Richter/Lask spielt gegen Klausen/Raiffeisen und ASD Arci Scacchi empfängt Steinegg/Raiffeisen.

 

Das Programm des zweiten Spieltags am 24. November 2018:

Landesliga A

 

 

Deutschnofen/Alpengourmet

-

SK Ehrenburg

J. Richter/LASK BZ

-

SK Klausen/Raiffeisen

Brixen/Milland

-

SG Kaltern/Tramin

A.S.D. Arci Scacchi BZ

-

SK Steinegg/Raiffeisen

SSV Bruneck

-

SC Gröden

 

 

 

Landesliga B

 

 

SK Naturns Jambo

-

SG Kaltern/Tramin II

SC Taufers

-

SG Kaltern/Tramin III

SC Ridnaun

-

Wipptal Schach

A.S.D Arci Scacchi BZ II

-

SK Gries

SK Naturns Jambo II

-

SC Gröden II

 

 

 

Gebietsliga C-Ost

 

 

SK Ehrenburg III

-

SK Klausen/Raiffeisen II

ASK Niederdorf

-

SK Klausen/Raiffeisen III

Brixen/Milland II

-

Cedas Iveco

Deutschnofen/Alpengourmet II

-

SK Steinegg/Raiffeisen II

SK Ehrenburg II

-

SC Gröden III

 

 

 

Gebietsliga C-West

 

 

SK Naturns Jambo IV

-

A.S.D. Arci Scacchi BZ III

J. Richter/LASK BZ II

-

A.S.D. Arci Scacchi BZ IV

SV Lichtenberg

-

SG Kaltern/Tramin IV

C.S.K. Merania

-

ASV SC Eppan

SK Naturns Jambo III

-

SC Lana

 

Hinweis in eigener Sache: Die Ergebnisse werden ab sofort direkt auf Chess-Results veröffentlicht. Die Pubblikation in tabellarischer Form wie zuletzt üblich entfällt somit. Alle Mannschaftsführer werden ersucht, die Ergebnisse nach Abschluss einer Begegnung so rasch wie möglich über WhatsApp einzusenden. Danke im Voraus für Eure  Mitarbeit!

 

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Die SG Kaltern/Tramin setzt das erste Ausrufezeichen

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11.11.2018  Die Meisterschaftsanwärter sind gut in die neue Saison gestartet. Mit der SG Kaltern/Tramin und dem SC Gröden gibt es nach dem ersten Spieltag zwei Tabellenführer, wobei die SG aus dem Unterland aufhorchen ließ.

SG Kaltern/Tramin – Richter/Lask 6:0. Gemessen an den Elozahlen waren die Hausherren durchaus als Favoriten zu betrachen, aber dass diese die Gäste mit einer 6:0-Packung nach Hause schickten, das hätte sicher niemand erwartet. Zwar fehlten mit FM Seresin und Aleksandar Panjkovic zwei Stammspieler, doch die eingesetzten Samuele Comai und Mirko Waldner setzten auf den hinteren beiden Bretter den Spielrausch der Vorderleute fort – auch gegen ihre deutlich stärker bewerteten Gegner. Im Bild: Alberto Barp setzt sich mit den schwarzen Steinen gegen seinen Titelkollegen Stefano De Eccher durch.

SC Gröden – A.S.D. Arci Scacchi 6:0. Der Vorjahres-Vizemeister war gegen den Aufsteiger mehr als überlegen, und das spiegelte sich im Ergebnis wieder. Auffällig ist, dass im Kader der Bozner vier der sechs Stammspieler durch Abwesenheit glänzten. Da agierten die Grödner um mehrere Spuren besser: Sie brachten ihre besten Spieler ans Brett, und die nutzten die Chance, einen Beitrag zur geteilten Tabellenführung zu leisten.

SSV Bruneck – Deutschnofen/Alpengourmet 0,5:5,5. Der Titelverteidiger aus dem Eggental präsentierte sich auch ohne ihre Nummer eins, IM Manca, als deutlich stärkere Mannschaft als die Gastgeber, die ohne FM Luciani und Patrick Moling den Meisterschaftsauftakt bestritten. Es hätte sicher keinen gewundert, wäre Bruneck mit einer glatten Null aus der Sache herausgekommen. Doch einer hatte etwas dagegen: Markus Peintner hielt den Schaden in Grenzen.

SK Steinegg/Raiffeisen – Brixen/Milland 1,5:4,5. Der zweite Aufsteiger aus der Bischofsstadt hat die Meisterschaft mit einem doppelten Punktgewinn begonnen. Gegen die Gastgeber, die ohne IM Mukic spielten, wiesen die Brixner aber auf allen Brettern ein Elo-Übergewicht auf, sodass der Sieg durchaus in Ordnung geht.

SK Klausen/Raiffeisen – SK Ehrenburg 2,5:3,5. Einen knappen Sieg hat das Team des SK Ehrenburg in Klausen errungen. Zum Sieg verhalfen den Pusterern hauptsächlich die Nordtiroler Spieler, von denen sich das Spitzenbrett, Michael Erlacher, mit einem Remis gegen FM Schacher dem Südtiroler Schachzirkus vorstellte.

 

Alle Ergebnisse auf Chess-Results

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Los geht’s!

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09.11.2018 Es ist soweit, die Jubiläums-Meisterschaft des ASV Südtiroler Schachbund beginnt. Den Auftakt bestreitet der Titelverteidiger Deutschnofen/Alpengourmet im Pustertal gegen Bruneck. Die SG Kaltern/Tramin, mit zahlreichen neuen Spielern ausgerüstet und so zu einem Meisterschaftsfavoriten aufgestiegen, bestreitet den ersten Spieltag zu Hause, wobei Richter/LASK aus Bozen empfangen wird.

Da in jedem Kreis zehn Mannschaften spielen, werden am ersten Spieltag alle 40 Mannschaften im Einsatz sein.

 

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Mission „Titelverteidigung“ beginnt im Pustertal

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19.10.2018 Deutschnofen/Alpengourmet hat am ersten Spieltag der 50. Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft ein Auswärtsspiel zu bestreiten. Der Titelverteidiger muss dann in der Rienzstadt gegen Bruneck antreten. Das ist das Ergebnis der Auslosung für die kommende SMM.

Diese hat der SSB-Vorstand gestern im Rahmen einer Vorstandsitzung unter dem Vorsitz von Präsident Thomas Kofler vorgenommen. Anton Christanell hat dabei einmal mehr seine ganze Erfahrung auf die Waagschalen geworfen, um sämtliche Wünsche unter einen Hut zu bringen. Mit gekonntem Blick konnte er vermeiden, dass duch die Durchführung von zwei gemeinsamen Spielrunden in Kaltern (7. Spieltag) und Deutschnofen (Finale) das Verhältnis zwischen Auswärts- und Heimspielen zu sehr aus dem Gleichgewicht gerät. Eine Änderung an der international gebräuchlichen Paarungstabelle führt nun dazu, dass jeder Mannschaft der beiden oberen Spielklassen nur jeweils ein Mal das Heimrecht verloren geht. Die Befürchtungen, die eine oder andere Mannschaft könnte zwei Heimspiele auswärts austragen müssen, sind somit vom Tisch.

Im Raum stand das Angebot, auch den vierten Spieltag der A- und B-Liga gemeinsam auszutragen. Der SK Steinegg/Raiffeisen hätte sich dafür angeboten. Der Vorstand stellte aber fest, dass dadurch je drei Mannschaften beider Spielklassen ein Nachteil entstanden wäre. Somit bleibt es bei zwei gemeinsamen Spielrunden.

Die Begegnungen des ersten A-Liga-Spieltags lauten: Bruneck gegen Deutschnofen, Gröden gegen Arci, Kaltern/Tramin gegen Richter/Lask, Klausen gegen Ehrenburg und Steinegg gegen Brixen/Milland.

Wie nicht anders erwartet besteht die C-Liga aus zwei Kreisen zu je zehn Mannschaften. Im Verlauf der Sitzung hat der Vorstand entschieden, dass die jeweiligen Kreissieger aufsteigen. Die Prämierung der beiden Sieger wird beim gemeinsamen Finale in Deutschnofen vorgenommen, weshalb die letzte Runde der C-Liga um eine Woche auf den 2. März vorverlegt wird. Die beiden Gruppenzweiten spielen in Deutschnofen in einem Stichkampf um den dritten Aufstiegsplatz.

Formell aufgenommen hat der Vorstand den Schachclub Eppan als neuen Verein. Nach einem Jahr Spielpause feiert der Überetscher Verein ein Comeback und bestreitet die Meisterschaft im Kreis West der C-Liga.

 

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Trotz Vereinszuwachs weniger Mannschaften

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10.10.2018 Am Montagabend ist die Einschreibefrist zur 50. Ausgabe der Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft abgelaufen. Die Hoffnungen, dass die Vereine im Hinblick auf das Jubiläum im Vergleich zum Vorjahr mehr Mannschaften melden, waren umsonst.

Die Zahl der teilnehmenden Mannschaften nimmt in diesem Jahr deutlich ab. Waren es im Vorjahr noch 44 Mannschaften aus 20 Vereinen, so werden sich heuer vier Mannschaften weniger für die nächste Punktejagd aufmachen. Das heißt im Klartext, dass in der C-Liga 20 Mannschaften spielen werden. Womit zwei Kreise zu je zehn Mannschaften wahrscheinlich sind.

Konkret verzichten Merania auf eine zweite, Steinegg, Richter/LASK und Brixen/Milland auf eine dritte und Arci Scacchi auf eine fünfte Mannschaft.

Trotz allem gibt es auch noch erfreuliche Nachrichten: Nach einem Jahr Abstinenz hat sich der Schachclub Eppan zu einem Comeback entschieden. Damit sind wieder 21 Vereine im Spiel.

Freiwillig, das heißt durch die Hintertür, wird keine Mannschaft aufsteigen. Sowohl für die Landesliga A als auch für die Landesliga B haben sich alle spielberechtigten Vereine und Mannschaften eingeschrieben, wenngleich es Gerüchte gab, dass sich ein Verein aus der obersten Spielklasse zurückziehen könnte. Seit Montag herrscht in diesem Punkt Gewissheit: Dem ist nicht so.

Die Punktejagd der 50. SMM beginnt am 10. November 2018.

 

Die Übersicht:

Nr.

Verein

a

b

c

1

A.S.D. Arci Scacchi Bolzano

1

1

2

2

Brixen/Milland

1

 

1

3

SSV Bruneck

1

 

 

4

Cedas Iveco

 

 

1

5

Deutschnofen/Alpengourmet

1

 

1

6

SK Ehrenburg

1

 

2

7

ASV SC Eppan

 

 

1

8

SK Gries

 

1

 

9

SC Gröden

1

1

1

10

SG Kaltern/Tramin

1

2

1

11

SK Klausen/Raiffeisenkasse

1

 

2

12

SC Lana

 

 

1

13

SV Lichtenberg

 

 

1

14

C.S.K. Merania

 

 

1

15

SK Naturns

 

2

2

16

ASK Niederdorf

 

 

1

17

J. Richter/LASK Bozen

1

 

1

18

SC Ridnaun

 

1

 

19

SK Steinegg/Raiffeisen

1

 

1

20

SC Taufers

 

1

 

21

Wipptal Schach

 

1