50. Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft 2018/19

  50. Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft

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Gröden macht die Meisterschaft spannend

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13.01.2019 Titelverteidiger Deutschnofen/Alpengourmet hat am gestrigen fünften Spieltag mit einem Sieg in Steinegg die Tabellenführung übernommen. Schützenhilfe erhielten die Eggentaler von Rekordmeister Gröden, der in Kaltern den bisherigen Spitzenreiter zu Fall brachte.

SG Kaltern/Tramin – SC Gröden 2,5:3,5. Nachdem Gröden mit der Nullnummer in Bruneck bereits wichtige Punkte verloren hat, war das Match gegen den Spitzenreiter und haushohen Favorit entscheidend für den Rest der Saison. „Alle wußten, dass es unsere letzte Chance war, im Rennen zu bleiben“, sagte Ruben Bernardi. Wenn man sich die Elo-Zahlen anschaut, welche die Überetscher SG auf die Waagschalen legte, waren die Chancen gering, zeigte sich doch da ein Übergewicht von 132 Punkten pro Brett zu Gunsten der Hausherren, die – abgesehen vom sechsten Brett - in Bestbesetzung antraten. Und die vorgegebene Marschrichtung stimmte zunächst. FM Nicholas Paltrinieri und IM Alexander Bertagnolli stellten eine 2:1 Fühung her, doch der fehlende Brettpunkt, der zumindest einen Punktgewinn bedeutet hätte, wollte nicht mehr auf dem Ergebnisprotokoll erscheinen. Niccolò Casadio glich für Gröden zunächst zum 2:2 aus, dann folgte der Friedensschluss auf Brett eins, wo FM Alberto Barp und FM Stefano Bonagura spielten. Zum Matchwinner avancierte schließlich Thomas Moroder, der seinem um 159 Elopunkte stärker bewerteten Gegner Massimo Zucchelli im vierten Spiel für die SG die erste Niederlage beibrachte. Gröden hat sein Bestes gegeben, den Überetschern blieb nichts mehr anderes übrig, den Gegnern die Glückwünsche zum Sieg zu überbringen.  Aber wie verliefen die Partien? IM Alexander Bertagnolli schreibt: „Die Begegnung war sehr umkämpft und ausgeglichen. Mehrere Partien hätten auch anderes ausgehen können, sodass jedes Ergebnis möglich gewesen wäre. Am Ende hatte Gröden das Glück auf seiner Seite.“

SK Steinegg/Raiffeisen – Deutschnofen/Alpengourmet 0:6. Im Kampf einer Schlange gegen ein Kaninchen hat letzteres üblicherweise keine Chancen. So war es auch in Steingg, wo das Tabellenschlusslicht gegen den Titelverteidiger von Anfang an im Fell des Unterlegegen steckte. Dass die Gäste nicht gewillt waren, Geschenke zu verteilen und aus der Begegnung das Maximum herausholen wollten, machte der Einsatz der besten Mannschaft deutlich. Ergebnis: Operation gelungen. Auch wenn sich in Steinegg die Abstiegssituation verschärft, so  zeigt man im Clubhaus Galgenhumor: „Steinegg hat gegen Nova Ponente 0:5 und gegen Deutschnofen 0:1 verloren...“

SK Klausen/Raiffeisen – SSV Bruneck 4,5:1,5. Nachdem Klausen in den letzten beiden Begegnungen vor der Weihnachtspause mit drei Zählern einen Aufwärtstrend zeigte, fuhren die Hausherren auf Kosten der Pusterer zwei weitere Zähler ein. Diese traten nicht in Bestbesetzung an; vor allem das Fehlen von Patrick Moling machte sich auf den vorderen Brettern bemerkbar. Dort machte Klausen den Sieg perfekt und liegt nun im sicher scheinenden Mittelfeld.

J. Richter/LASK BZ – Brixen/Milland 3,5:2,5. In der Bischofsstadt könnte man sich heute und in den nächsten Tagen die Haare raufen! Dachte man dort, man wäre in der Landeshauptstadt chancenlos? Das wäre warscheinlich nicht der Fall gewesen, hätte man nicht anstelle von Daniel Brenninger und den bisher ungeschlagenen Lukas Wisthaler und Oswald Kofler auf gleich drei Ersatzspieler zurückgreifen müssen. Immerhin: Von denen brachte zumindest Christian Perez einen weit höher eingeschätzten Gegner zu Fall. In der Endabrechung gab es eine knappe Niederlage, trotz des Sieges von Michael Sader gegen FM Stefano De Eccher am Spitzenbrett.

SK Ehrenburg – A.S.D. Arci Scacchi 4:2. Bei der abstiegsbedrohten Bozner Mannschaft hat man erkannt, dass es fünf vor zwölf ist. Und so trat man in Ehrenburg mit der bisher besten Aufstellung dieser SMM an. Trotzdem reichte es wieder nicht zum Punktgewinn, aber der Einsatz von Davide Olivetti war in jeder Hinsicht bemerkenswert, hat dieser doch am ersten Brett Michael Erlacher die erste Niederlage beigebracht. Ehrenburg hat in der Tabelle einen Platz gutgemacht und ist jetzt Vierter. Aber was heißt hier Ehrenburg? Mannschaftsführer Alexander Gruber brachte zur Begegnung fünf Nordtiroler mit nach Bozen...

 

Landesliga B: Im Duell der beiden letztjährigen A-Liga-Absteiger zwischen Gries und Naturns Jambo hatten die Gäste das bessere Ende für sich und siegten mit 3,5:1,5. Das Duell der beiden punktgleichen Spitzenreiter, SG Kaltern/Tramin III und Naturns Jambo II, endete hingegen unentschieden, sodass sich diese beiden Teams mit Naturns Jambo die Tabellenführung teilen. Auch Taufers mischt mit einem Punkt Rückstand noch im Aufstiegsrennen mit.

 

Gebietsliga C-West: Völlig überraschend endete das Spiel des Tabellenzweiten Naturns Jambo III gegen die vierte Mannschaft von Arci Scacchi mit einer Punktteilung. Richter/Lask II gewann das Spiel gegen den SV Lichtenberg knapp mit 3:2 und hat Rang eins der Tabelle verteidigt und den Vorsprung auf einen Zähler ausgebaut.

 

Gebietsliga C-Ost: In Klausen waren die ersten drei Mannschaften der Tabelle im Einsatz. Klausen/Raiffeisen II setzte sich im Spitzenspiel gegen Deutschnofen/Alpengourmet II knapp mt 3:2 durch und behält nach Brettpunkten die Tabellenführung. Punktgleich Zweiter ist Ehrenburg II, das sich gegen Klausen/Raiffeisen III mit 3:2 durchsetzte.

 

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Die fünfte Runde

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11.01.2019 Am Samstag findet die fünfte Runde der 50. SMM statt. Die Weihnachtspause ist vorbei, nun heißt es zeigen, wie gut man die Weihnachtskekse verdaut hat. Im Fokus des Interesses steht die Begegnung des Tabellenführers SG Kaltern/Tramin gegen den SC Gröden, dem Tabellendritten.

Eine leichtere Aufgabe hat der amtierende Meister aus Deutschnofen, der auswärts in Steinegg beim Tabellenschlusslicht anzutreten hat.

Ein Spitzenspiel gibt es auch in der zweithöchsten Spielklasse. In der Landesliga B spielt der der derzeitige Ligaprimus Naturns Jambo II gegen die punktgleiche Mannschaft der SG Kaltern/Tramin III.

 

Die Paarungen der fünften Runde vom 12. Jänner 2019:

Landesliga A

 

 

SK Steinegg/Raiffeisen

-

Deutschnofen/Alpengourmet

SG Kaltern/Tramin

-

SC Gröden

SK Klausen/Raiffeisen

-

SSV Bruneck

SK Ehrenburg

-

A.S.D. Arci Scacchi BZ

J. Richter/LASK BZ

-

Brixen/Milland

 

 

 

Landesliga B

 

 

SK Gries

-

SK Naturns Jambo

Wipptal Schach

-

SC Gröden II

SG Kaltern/Tramin III

-

SK Naturns Jambo II

SG Kaltern/Tramin II

-

A.S.D Arci Scacchi BZ II

SC Taufers

-

SC Ridnaun

 

 

 

Gebietsliga C-West

 

 

ASV SC Eppan

-

SK Naturns Jambo IV

SG Kaltern/Tramin IV

-

SC Lana

A.S.D. Arci Scacchi BZ IV

-

SK Naturns Jambo III

A.S.D. Arci Scacchi BZ III

-

C.S.K. Merania

J. Richter/LASK BZ II

-

SV Lichtenberg

 

 

 

Gebietsliga C-Ost

 

 

SK Steinegg/Raiffeisen II

-

SK Ehrenburg III

Cedas Iveco

-

SC Gröden III

SK Klausen/Raiffeisen III

-

SK Ehrenburg II

SK Klausen/Raiffeisen II

-

Deutschnofen/Alpengourmet II

ASK Niederdorf

-

Brixen/Milland II

 4. Spieltag

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Spitzenmannschaften enteilen der Konkurrenz

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16.12.2018 Nach dem vierten Spieltag bleibt die Tabellenspitze unverändert. Die SG Kaltern/Tramin fegte Bruneck glatt mit 6:0 vom Brett und geht als Tabellenführer in das neue Jahr. Deutschnofen/Alpengourmet (mit FM Andrea Dappiano und IM Federico Manca, links im Bild) setzte sich gegen Richter/LASK knapp durch und bleibt erster Verfolger mit einem Punkt Rückstand, aber mit jetzt schon zwei Punkten Vorsprung auf den neuen Tabellendritten Gröden.

Brixen/Milland – SK Ehrenburg 3:3. Die beiden Mannschaften, die in Milland aufeinandertrafen, waren vor dem Spieltag Tabellennachbarn. Und sie bleiben es nach dem 3:3-Remis. Wer hier einen Punkt gewonnen  oder einen verloren hat, darüber müssen die beiden Mannschaften selber befinden. In der Bischofsstadt herrscht jedoch Gewissheit: „Wir!“ sagte Thomas Kofler mit Verweis auf das zweite Brett, auf dem Daniel Brenninger eine Gewinnstellung zum Verlust verdarb. Damit konnten die Pusterer die Duelle auf den beiden Spitzenbrettern für sich entscheiden, womit sie zu den Stützen der Mannschaft gehören, vor allem Michael Erlacher, der auf dem ersten Brett auf eine Erfolgsquote von 75 Prozent vorweisen kann. Ans Ziel des Sieges haben diese „big Points“ aber nicht geführt. Dass die Brixner ausgleichen konnten lag an dem Trio Kofler-Wisthaler-Kofler, das auf den hinteren Brettern scheinbar eine Festung errichtet hat, an der sich die Gegner die  Zähne ausbeissen. Zumindest sind diese drei noch ungeschlagen.

 

SSV Bruneck – SG Kaltern/Tramin 0:6. In Bruneck spielte der Tabellendritte als Gastgeber gegen den Tabellenführer. Aufgrund der Tabellenkonstellation war es ein gefühltes Spitzenspiel. Doch der Endstand drückt das kaum aus. Zu überlegen war die Mannschaft aus dem Unterland, die – wie erwartet – seine vier Titelträger an die Bretter brachte und aus allen Kanonenrohren auf die Spatzen feuerte. Ein Nachmittag mit einem Spiel auf ein Tor endete für die Brunecker mit der Höchststrafe.

 

A.S.D. Arci Scacchi – SK Klausen/Raiffeisen. 1,5:4,5. Aufatmen in Klausen! Im vierten Spiel der laufenden Meisterschaft konnte das Sextett aus der Dürerstadt einen Pflichtsieg erringen, womit man sich aus vorerst aus der Abstiegszone enfernt hat. Und das auf Kosten der Bozner, die seit dem doppelten Punktgewinn gegen Steinegg seit zwei Runden keinen vollen Brettpunkt mehr einfahren konnten.

 

Deutschnofen/Alpengourmet – J. Richter/LASK BZ 3,5:2,5. Zum ersten Mal in dieser Saison brachte der Titelverteidiger seine vier Titelträger vereint an die Bretter. Das war unbedingt notwendig, denn die Eggentaler fürchteten sich davor, gegen einen angeschlagenen Boxer zu kämpfen, wie es Markus Thurner vor der Partie auf den Punkt brachte. Der zeigte zumindest Moral, auch wenn das standardmäßige erste Brett fehlte. Dass es am Ende nicht reichte, lag an den „Hundertprozentigen“ in Gestalt der beiden FIDE-Meister Zamengo Fulvio und Carlo Micheli, die das Match entschieden. Der amtierende Meister bleibt im Titelrennen. Im Clubhaus des Richter/LASK wird man hingegen die Saisonsziele neu definieren müssen.

 

SC Gröden – SK Steinegg/Raiffeisen 5,5:0,5. Nach zwei Begegnungen ohne Sieg hat Gröden gegen das Tabellenschlusslicht einen Pflichtsieg eingefahren. Dabei mussten die Hausherren nichts anderes tun als die Überlegenheit, die sich an den Elozahlen ablesen lässt, auszuspielen. Zu Hundert Prozent ist das aber nicht gelungen. Für die Steinegger war es Simon Schroffenegger, der gegen seinen bisher stärksten Gegner die Niederlagenserie beendete und für sein Team den Schaden halbwegs in Grenzen hielt. Doch die Situation für die Steinegger hat sich nach diesem Spieltag weiter verdüstert: Auf den rettenden achten Tabellenrang fehlen jetzt drei Punkte.

 

Landesliga B: Der Schachclub Naturns Jambo behält in der zweithöchsten Spielklasse die Tabellenführung, allerdings übernahm die zweite Einheit mit einem Sieg über Wipptal Schach diese Rolle von der ersten Stammmannschaft, die sich von Taufers mit einem 2,5:2,5-Unentschieden trennte.

 

Gebietsliga C-Ost: Um den Sieg in dieser Klasse zeichnet sich ein Dreikampf zwischen Klausen/Raiffeisen II, SK Ehrenburg II und Deutschnofen/Alpengourmet II ab. Diese drei Teams zieren mit voller Punktzahl die Spitze.

 

Gebietsliga C-West: Eine ungewöhnliche Konstellation zeigt sich im West-Kreis der C-Liga. Dort liegen die ersten sechs Mannschaften innerhalb von zwei Punkten dicht beeinander, während die restlichen vier Mannschaften die Ambitionen auf einen Punktgewinn auf das nächste Jahr verschieben müssen. In Front: Richter/Lask II und Naturns Jambo III.

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Der vierte Spieltag

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14.12.2018 Wenn der Tabellenführer gegen den Tabellendritten spielt, ist der Charakter eines Spitzenspiels gegeben. Zu einem solchen kommt es am vierten Spieltag der 50. Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft im Pustertal, wo der SSV Bruneck gegen die SG Kaltern/Tramin spielt.

Die Brunecker schnuppern nach zuletzt zwei Siegen in Folge als Tabellendritter etwas Höhenluft. Nach der Auftaktniederlage gegen Deutschnofen/Alpengourmet siegte Bruneck überraschend gegen Gröden und ließ nach dem unerwarteten Punktgewinn einen weiteren Sieg gegen Steinegg/Raiffeisen folgen. Ob diese Serie gegen den Tabellenführer hält, das wird man sehen. Auf jeden Fall müssen die Hausherren damit rechnen, dass die Gäste aus dem Unterland mit den beiden „Legionären“ FM Alberto Barp und FM Francesco Seresin antreten könnten. Diese haben zuletzt gefehlt. Barp bestritt in Salerno die absolute Italienmeisterschaft, bei welcher er Elfter wurde. Seresin beteiligte sich an der gleichzeitig durchgeführten U20-Italienmeisterschaft, bei der er sich erst im Stechen  dem neuen Champion geschlagen gegen musste.

 

Das Programm des 4. Spieltags vom 15. Dezember 2018:

Landesliga A

 

 

Deutschnofen/Alpengourmet

-

J. Richter/LASK BZ

Brixen/Milland

-

SK Ehrenburg

A.S.D. Arci Scacchi BZ

-

SK Klausen/Raiffeisen

SSV Bruneck

-

SG Kaltern/Tramin

SC Gröden

-

SK Steinegg/Raiffeisen

 

 

 

Landesliga B

 

 

SK Naturns Jambo

-

SC Taufers

SC Ridnaun

-

SG Kaltern/Tramin II

A.S.D Arci Scacchi BZ II

-

SG Kaltern/Tramin III

SK Naturns Jambo II

-

Wipptal Schach

SC Gröden II

-

SK Gries

 

 

 

Gebietsliga C-West

 

 

SK Naturns Jambo IV

-

J. Richter/LASK BZ II

SV Lichtenberg

-

A.S.D. Arci Scacchi BZ III

C.S.K. Merania

-

A.S.D. Arci Scacchi BZ IV

SK Naturns Jambo III

-

SG Kaltern/Tramin IV

SC Lana

-

ASV SC Eppan

 

 

 

Gebietsliga C-Ost

 

 

SK Ehrenburg III

-

ASK Niederdorf

Brixen/Milland II

-

SK Klausen/Raiffeisen II

Deutschnofen/Alpengourmet II

-

SK Klausen/Raiffeisen III

SK Ehrenburg II

-

Cedas Iveco

SC Gröden III

-

SK Steinegg/Raiffeisen II

 

 

 3. Spieltag

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Die SG Kaltern/Tramin in der „Pole Position“

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02.12.2018 FM Carlo Micheli wirft einen Blick auf die Spitzenbretter bei der Begegnung Gröden gegen Deutschnofen. IM Manca und FM Dappiano haben in St. Ulrich zwar gewonnen, aber der Titelverteidiger aus Deutschnofen musste sich gegen Gröden mit einem 3:3 begnügen. Die SG Kaltern/Tramin hat die Rolle als Tabellenführer verteidigt und den Vorsprung vergrößert.

SK Klausen/Raiffeisen – Brixen/Milland 3:3. Ein Schelm, der Böses denkt: Ein Blick auf die Brettresultate dürfte den Verdacht aufkeimen lassen, die beiden Teams hätten rundum friedliche Absichten gehabt. Dem war aber nicht so: Nach der verpassten Überraschung vor sieben Tagen hätten die Brixner sicher nichts gegen einen doppelten Punktgewinn gehabt, aber Klausen sicher auch nicht. Für die Hausherren bleibt es beim alten Stand: Die Abstiegsposition ist nach wie vor präsent. Wenigstens hat man den Rückstand zum Tabellenachten etwas verkürzt.

SK Ehrenburg – J. Richter/LASK BZ 3:3. Bei dieser Begegnung hatten beide Seiten einen Rettungsanker: Giusppe Voltolini für die Gäste aus der Landeshauptstadt, Gerhard Kranebitter für die Pusterer. Diese dürften mit dem Punktgewinn eher zufrieden sein als die Bozner, haben diese doch die Überlegenheit auf den letzten beiden Brettern nicht in volle Brettpunkte ummünzen können. Dafür hat Stefano Moncher nach zwei Niederlagen in Folge für einmal nicht verloren.

SG Kaltern/Tramin – ASD Arci Scacchi BZ 5,5:0,5. Den höchsten Tagessieg konnte am dritten Spieltag die SG Kaltern/Tramin verbuchen und so die Leaderposition ausbauen. Dazu verhalfen das Ergebnis in St. Ulrich, die eigenen Kräfte und die Gäste, die nur mit fünf Spielern zur Begegnung in Kaltern antraten und den Hausherren wenig Paroli bieten konnten. Die Kalterer erledigten die Pflichtaufgabe auch ohne FM Alberto Barp und FM Francesco Seresin.

SK Steinegg/Raiffeisen – SSV Bruneck 2:4. Der SK Steinegg dürfte davon träumen, sechs Mal einen Spieler mit Martin Pichler einsetzen zu können. Der 33-jährige hat gegen Bruneck's Patrick Moling den dritten Sieg hintereinander eingefahren und ist – saisonübergreifend – seit acht Spielen ungeschlagen. Auf den Rest der Mannschaft überträgt sich seine Leistung vorerst nicht. Die Brunecker spielten zum ersten Mal in dieser Saison mit FM Valerio Luciani, nutzten die Gelegenheit zum Gewinn so gut wie möglich und erfreuen sich nun am dritten Tabellenplatz. In Steingg dürfte der Ruf nach IM Josko Mukic laut und lauter werden.

SC Gröden – Deutschnofen/Alpengourmet 3:3. „Alles ist möglich“, sagte Ruben Bernardi vor der Begegnung mit dem Titelverteidiger. Und er sollte Recht behalten. Für ein Spitzenspiel sind die Einzelresultate mit je drei Siegen auf beiden Seiten eher ungewöhnlich. Es scheint, als müssten die Eggentaler, die ohne FM Fulvio Zamengo und Filippo Tonina antraten, mit dem Punktgewinn mehr zufrieden sein. Immerhin lagen die Hausherren mit 2:0 und später mit 3:2 vorne. „Es fehlt uns an der sprichwörtlichen Kaltschnäuzigkeit“, brachte es Mannschaftsführer Markus Thurner auf den Punkt, mit Blick auf die verpassten Möglichkeiten auf den hinteren Brettern. „Immerhin behalten wir in der Meisterschaft alles selbst in der Hand, während einige Mitfavoriten weiter an Boden verlieren.“

 

Landesliga B: Der bisherige Spitzenreiter Gries hat das gestrige Heimspiel gegen Naturns Jambo II etwas überraschend mit 2:3 verloren. Nun hat sich in der Tabelle eine Spitzengruppe mit drei Mannschaften gebildet, dem die beiden Naturnser Mannschaften und die dritte Einheit der SG Kaltern/Tramin angehören. Alle mit je fünf Mannschaftszählern.

 

Landesliga C-Ost: Dasselbe Bild zeigt sich in dieser Gruppe. SK Klausen/Raiffeisen II, SK Ehrenburg II und Deutschnofen/Alpengourmet II liegen mit je sechs Punkten voran, wobei diese auf den Rest des Feldes bereits drei Punkte Vorsprung haben.

 

Landesliga C-West: Auch hier ziehen drei Mannschaften einsam ihre Kreise an der Tabellenspitze. Richter/Lask II, der SV Lichtenberg und Naturns Jambo III haben ihren Gegnern bisher keine Zugeständnisse gemacht.

Nachtrag zur zweiten Runde: Die Landesspielleitung hat das Ergebnis zwischen Richter/Lask II und Arci Scacchi IV geändert. Wegen eines Aufstellungsfehlers wurde Arci IV ein Brettpunkt abgezogen und Richter/Lask II gutgeschrieben. Der neue Endstand lautet somit 4,5:0,5. Die Einzelergebnisse bleiben unverändert.

 

 

50. Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft

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Der dritte Spieltag

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30.11.2018 Die Ergebnisse des zweiten Spieltags vor einer Woche haben Appetit auf mehr gemacht. Diesen zu stillen, dazu gibt es schon morgen Gelegenheit. Das Programm der dritten Runde bietet in St. Ulrich ein Sahnehäubchen an.

Dort findet die Begegnung zwischen Gröden und Deutschnofen/Alpengourmet statt. Während die Gäste neben der SG Kaltern/Tramin ohne Verlustpunkt sind und vom zweiten Tabellenplatz grüßen, ist Gröden nach der unerwarteten Niederlage in Bruneck schon etwas in Zugzwang. Die Möglichkeit, Revanche für die letztjährige 1:5-Niederlage zu nehmen, dürfte den Grödnern unter den Fingernägeln brennen. Ruben Bernardi ist zuversichtlich: „Möglich ist alles!“

Die SG Kaltern/Tramin hat einen Brettpunkt mehr auf der Habenseite als Deutschnofen und ist deshalb in der Leaderposition. Diese will man morgen im Heimspiel gegen ASD Arci Scacchi verteidigen. „Wir haben zwei Punkte eingeplant und alles andere als das wäre eine Überraschung“, ließ Alexander Bertagnolli verlauten.

 

Das Programm des 3. Spieltags vom 1. Dezember 2018:

Landesliga A

 

 

SC Gröden

-

Deutschnofen/Alpengourmet

SK Steinegg/Raiffeisen

-

SSV Bruneck

SG Kaltern/Tramin

-

A.S.D. Arci Scacchi BZ

SK Klausen/Raiffeisen

-

Brixen/Milland

SK Ehrenburg

-

J. Richter/LASK BZ

 

 

 

Landesliga B

 

 

SC Gröden II

-

SK Naturns Jambo

SK Gries

-

SK Naturns Jambo II

Wipptal Schach

-

A.S.D Arci Scacchi BZ II

SG Kaltern/Tramin III

-

SC Ridnaun

SG Kaltern/Tramin II

-

SC Taufers

 

 

 

Gebietsliga C-Ost

 

 

SC Gröden III

-

SK Ehrenburg III

SK Steinegg/Raiffeisen II

-

SK Ehrenburg II

Cedas Iveco

-

Deutschnofen/Alpengourmet II

SK Klausen/Raiffeisen III

-

Brixen/Milland II

SK Klausen/Raiffeisen II

-

ASK Niederdorf

 

 

 

Gebietsliga C-West

 

 

SC Lana

-

SK Naturns Jambo IV

ASV SC Eppan

-

SK Naturns Jambo III

SG Kaltern/Tramin IV

-

C.S.K. Merania

A.S.D. Arci Scacchi BZ IV

-

SV Lichtenberg

A.S.D. Arci Scacchi BZ III

-

J. Richter/LASK BZ II

 

 

 

 2. Spieltag

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Favorit sein ist nicht schwer..

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25.11.2018  Favorit sein ist nicht schwer, als Favorit zu gewinnen dagegen sehr: Anders als erwartet haben sich die Titelfavoriten am zweiten Spieltag schwer getan, die beiden angestrebten Punkte einzufahren. Aus der Reihe tanzte dabei Gröden. Der Rekordmeister hat in Bruneck (mit Patrick Moling, links im Bild) trotz eines deutlichen „Übergewichts“ an allen Brettern überraschend verloren.

Deutschnofen/Alpengourmet – SK Ehrenburg 3,5:2,5. Der Titelverteidiger aus dem Eggental hatte nach seinem gelungenen Start in Bruneck die zweite Pusterer Mannschaft zum Gegner. Die Ehrenburger boten wie schon zuletzt gegen Klausen ihr neues Spitzenbrett Michael Erlacher auf. Dessen Einsatz lohnte sich; er bezwang FM Andrea Dappiano, dem besten Spieler des Vorjahres. Trotzdem reichte es nicht zum Mannschaftssieg. Den holte der Gastgeber, der ohne IM Manca spielte, dank der Siege von FM Zamengo und FM Micheli, wobei auf Brett sechs in einem Damenendspiel das Remis durch Stellungswiederholung herbeigeführt wurde. Ulrich Welsch’s Punktteilung bedeutete den knappen Sieg der Hausherren. Und Rang zwei in der Rangliste.

 

SSV Bruneck – SC Gröden 3,5:2,5. Mit einen unerwarteten Ergebnis endete das Spiel in Bruneck, wo Gröden als klarer Favorit angetreten ist, auch wenn der Rekordmeister im Vergleich zum ersten Spieltag auf zwei Positionen die Aufstellung änderte. Für Thomas Moroder und Christian Grossi sprangen David Dejori und Niccolò Casadio in die Bresche, doch für beide endete der Nachmittag mit einer Null in der Punkttabelle. Den „big point“ holte der Gastgeber auf dem ersten Brett, auf dem Patrick Moling FM Bonagura zur Aufgabe zwang. Ruben Bernardi, der am Abend mit seinem Sieg den Schaden in Grenzen hielt, stellte dem Gastgeber ein positives Zeugnis aus: „Der Sieg der Brunecker war am Ende verdient!“

 

Richter/LASK BZ – Klausen/Raiffeisen 3,5:2,5. Die Bozner hatten in den letzten Tagen genügend Zeit, die brutale Niederlage gegen Kaltern/Tramin aus dem Kopf zu bringen. Gelungen ist das zwar, aber denkbar knapp. Und wie schon nach dem Spiel gegen Ehrenburg haben die Klausener allen Grund, den verpassten Chancen nachzutrauern. Ein Lichtblick: Der Neuzugang Alexander Teutsch hat sein Debüt für seinen neuen „Arbeitgeber“ bestanden, aber die Kehrseite der Medaille ist die Abstiegszone, in der sich Klausen befindet. Mit null Punkten. Es könnte auch anders sein.

 

Brixen/Milland – SG Kaltern/Tramin 2,5:3,5. Nach dem Spektakelsieg gegen Richter/Lask hatte die Überetscher Spielgemeinschaft beim Aufsteiger Brixen/Milland anzutreten. Im Gegensatz zum ersten Spieltag fehlte bei den Gästen FM Barp, an seiner Stelle übernahm FM Seresin das Spitzenbrett. Die Brixner mussten ihrerseits auf Daniel Brenninger verzichten. Die Vorzeichen waren klar: Die Gäste hatten auf allen Brettern ein deutschliches Elo-Übergewicht, ein deutlicher Sieg wäre also keine Überraschung gewesen, aber die Hausherren verstanden es, den Titelaspiranten zu fordern. Die Richtung vorgegeben hat SSB-Präsident Thomas Kofler, der seinen Gegner, FM Paltrinieri, zuerst auskonterte, in ausgeglichener Stellung die Punktteilung anbot und dann überspielte. IM Bertagnolli hatte in seiner Partie leichte Vorteile, diese reichten aber nicht zum Sieg über Lukas Wisthaler. Auf dem sechsten Brett bahnte sich eine Überraschung an. Dort sah sich Giovanni Dallaglio mit einer verlorenen Stellung konfrontiert, fand aber eine Kombination, dank derer er in ein Dauerschach flüchten konnte und so die Punktteilung gegen Christian Perez errang. Anders verlief die Partie von Mirko Waldner. In klar besserer Stellung folgt er in Zeitnot einem falschen Plan, was seinem Gegner, Oswald Kofler, ein starkes Gegenspiel gestattete.  Waldner vermochte mit Dauerschach von der Partie zu retten, was noch zu retten war. Und den Gästen die beiden Mannschaftspunkte inklusive Tabellenführung, zu denen auch FM Seresin seinen Beitrag leistete. Insgesamt ein verdienter Sieg für die SG, schrieb IM Bertagnolli, während in Brixen die Niederlage achselzuckend zur Kenntnis genommen wird. O-Ton Thomas Kofler:  „Wir sind knapp an einer Sensation vorbeigerauscht...“.

 

A.S.D. Arci Scacchi – SK Steinegg/Raiffeisen 4:2. In dieser Begegnung wären Punkte für beide Mannschaften Pflicht gewesen, doch das bessere Ende hatten die Hausherren. Diese traten gegenüber dem Meisterschaftsauftakt mit vier neuen Spielern an, darunter auch Roberta De Nisi, die im Duell gegen Carmen Lantschner siegreich blieb. Richtig rund läuft es in Steinegg noch nicht, sieht man von Martin Pichler ab, der als einziger Spieler beide Einsätze gewann, aber mit seiner Mannschaft die „rote Laterne“ des Tabellenletzten in der Hand hält. Das war im Vorjahr zur selben Zeit nicht anders...

 

Landesliga B: Der SK Gries ziert die Tabellenspitze der zweithöchsten Spielklasse. Der A-Liga-Absteiger des Vorjahres führt das Feld als alleiniger Tabellenführer mit voller Punktzahl an. Dahinter folgen drei Mannschaften mit je drei Punkten, neben der dritten Einheit der SG Kaltern/Tramin sind das beide Mannschaften des SK Naturns Jambo.

 

Schon am kommenen Wochenende geht es mit dem dritten Spieltag weiter.

 50. Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft

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Der zweite Spieltag

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23.11.2018 Derzeit richten sich die Augen der Schachfreunde nach London, wo an diesem Wochenende die Entscheidung um den WM-Titel zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Caruana fällt. Doch auch hier bei uns wird gespielt: Im Rahmen der zweiten Runde der 50. SMM sind wieder 120 Spieler im Einsatz.

Für die Spitzenteams sind die Aussichten, wieder doppelt zu punkten, gut. Deutschnofen/Alpengourmet spielt zu Hause gegen Ehrenburg, Kaltern/Tramin auswärts gegen Brixen/Milland und Gröden hat ebenfalls auswärts in Bruneck anzutreten. In Bozen treffen gleich vier Verlierer des ersten Spieltags aufeinander, wobei Punkte Balsam für die Wunden wären. Richter/Lask spielt gegen Klausen/Raiffeisen und ASD Arci Scacchi empfängt Steinegg/Raiffeisen.

 

Das Programm des zweiten Spieltags am 24. November 2018:

Landesliga A

 

 

Deutschnofen/Alpengourmet

-

SK Ehrenburg

J. Richter/LASK BZ

-

SK Klausen/Raiffeisen

Brixen/Milland

-

SG Kaltern/Tramin

A.S.D. Arci Scacchi BZ

-

SK Steinegg/Raiffeisen

SSV Bruneck

-

SC Gröden

 

 

 

Landesliga B

 

 

SK Naturns Jambo

-

SG Kaltern/Tramin II

SC Taufers

-

SG Kaltern/Tramin III

SC Ridnaun

-

Wipptal Schach

A.S.D Arci Scacchi BZ II

-

SK Gries

SK Naturns Jambo II

-

SC Gröden II

 

 

 

Gebietsliga C-Ost

 

 

SK Ehrenburg III

-

SK Klausen/Raiffeisen II

ASK Niederdorf

-

SK Klausen/Raiffeisen III

Brixen/Milland II

-

Cedas Iveco

Deutschnofen/Alpengourmet II

-

SK Steinegg/Raiffeisen II

SK Ehrenburg II

-

SC Gröden III

 

 

 

Gebietsliga C-West

 

 

SK Naturns Jambo IV

-

A.S.D. Arci Scacchi BZ III

J. Richter/LASK BZ II

-

A.S.D. Arci Scacchi BZ IV

SV Lichtenberg

-

SG Kaltern/Tramin IV

C.S.K. Merania

-

ASV SC Eppan

SK Naturns Jambo III

-

SC Lana

 

Hinweis in eigener Sache: Die Ergebnisse werden ab sofort direkt auf Chess-Results veröffentlicht. Die Pubblikation in tabellarischer Form wie zuletzt üblich entfällt somit. Alle Mannschaftsführer werden ersucht, die Ergebnisse nach Abschluss einer Begegnung so rasch wie möglich über WhatsApp einzusenden. Danke im Voraus für Eure  Mitarbeit!

 

 1. Spieltag

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Die SG Kaltern/Tramin setzt das erste Ausrufezeichen

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11.11.2018  Die Meisterschaftsanwärter sind gut in die neue Saison gestartet. Mit der SG Kaltern/Tramin und dem SC Gröden gibt es nach dem ersten Spieltag zwei Tabellenführer, wobei die SG aus dem Unterland aufhorchen ließ.

SG Kaltern/Tramin – Richter/Lask 6:0. Gemessen an den Elozahlen waren die Hausherren durchaus als Favoriten zu betrachen, aber dass diese die Gäste mit einer 6:0-Packung nach Hause schickten, das hätte sicher niemand erwartet. Zwar fehlten mit FM Seresin und Aleksandar Panjkovic zwei Stammspieler, doch die eingesetzten Samuele Comai und Mirko Waldner setzten auf den hinteren beiden Bretter den Spielrausch der Vorderleute fort – auch gegen ihre deutlich stärker bewerteten Gegner. Im Bild: Alberto Barp setzt sich mit den schwarzen Steinen gegen seinen Titelkollegen Stefano De Eccher durch.

SC Gröden – A.S.D. Arci Scacchi 6:0. Der Vorjahres-Vizemeister war gegen den Aufsteiger mehr als überlegen, und das spiegelte sich im Ergebnis wieder. Auffällig ist, dass im Kader der Bozner vier der sechs Stammspieler durch Abwesenheit glänzten. Da agierten die Grödner um mehrere Spuren besser: Sie brachten ihre besten Spieler ans Brett, und die nutzten die Chance, einen Beitrag zur geteilten Tabellenführung zu leisten.

SSV Bruneck – Deutschnofen/Alpengourmet 0,5:5,5. Der Titelverteidiger aus dem Eggental präsentierte sich auch ohne ihre Nummer eins, IM Manca, als deutlich stärkere Mannschaft als die Gastgeber, die ohne FM Luciani und Patrick Moling den Meisterschaftsauftakt bestritten. Es hätte sicher keinen gewundert, wäre Bruneck mit einer glatten Null aus der Sache herausgekommen. Doch einer hatte etwas dagegen: Markus Peintner hielt den Schaden in Grenzen.

SK Steinegg/Raiffeisen – Brixen/Milland 1,5:4,5. Der zweite Aufsteiger aus der Bischofsstadt hat die Meisterschaft mit einem doppelten Punktgewinn begonnen. Gegen die Gastgeber, die ohne IM Mukic spielten, wiesen die Brixner aber auf allen Brettern ein Elo-Übergewicht auf, sodass der Sieg durchaus in Ordnung geht.

SK Klausen/Raiffeisen – SK Ehrenburg 2,5:3,5. Einen knappen Sieg hat das Team des SK Ehrenburg in Klausen errungen. Zum Sieg verhalfen den Pusterern hauptsächlich die Nordtiroler Spieler, von denen sich das Spitzenbrett, Michael Erlacher, mit einem Remis gegen FM Schacher dem Südtiroler Schachzirkus vorstellte.

 

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50. Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft

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Los geht’s!

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09.11.2018 Es ist soweit, die Jubiläums-Meisterschaft des ASV Südtiroler Schachbund beginnt. Den Auftakt bestreitet der Titelverteidiger Deutschnofen/Alpengourmet im Pustertal gegen Bruneck. Die SG Kaltern/Tramin, mit zahlreichen neuen Spielern ausgerüstet und so zu einem Meisterschaftsfavoriten aufgestiegen, bestreitet den ersten Spieltag zu Hause, wobei Richter/LASK aus Bozen empfangen wird.

Da in jedem Kreis zehn Mannschaften spielen, werden am ersten Spieltag alle 40 Mannschaften im Einsatz sein.

 

 50. Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft

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Mission „Titelverteidigung“ beginnt im Pustertal

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19.10.2018 Deutschnofen/Alpengourmet hat am ersten Spieltag der 50. Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft ein Auswärtsspiel zu bestreiten. Der Titelverteidiger muss dann in der Rienzstadt gegen Bruneck antreten. Das ist das Ergebnis der Auslosung für die kommende SMM.

Diese hat der SSB-Vorstand gestern im Rahmen einer Vorstandsitzung unter dem Vorsitz von Präsident Thomas Kofler vorgenommen. Anton Christanell hat dabei einmal mehr seine ganze Erfahrung auf die Waagschalen geworfen, um sämtliche Wünsche unter einen Hut zu bringen. Mit gekonntem Blick konnte er vermeiden, dass duch die Durchführung von zwei gemeinsamen Spielrunden in Kaltern (7. Spieltag) und Deutschnofen (Finale) das Verhältnis zwischen Auswärts- und Heimspielen zu sehr aus dem Gleichgewicht gerät. Eine Änderung an der international gebräuchlichen Paarungstabelle führt nun dazu, dass jeder Mannschaft der beiden oberen Spielklassen nur jeweils ein Mal das Heimrecht verloren geht. Die Befürchtungen, die eine oder andere Mannschaft könnte zwei Heimspiele auswärts austragen müssen, sind somit vom Tisch.

Im Raum stand das Angebot, auch den vierten Spieltag der A- und B-Liga gemeinsam auszutragen. Der SK Steinegg/Raiffeisen hätte sich dafür angeboten. Der Vorstand stellte aber fest, dass dadurch je drei Mannschaften beider Spielklassen ein Nachteil entstanden wäre. Somit bleibt es bei zwei gemeinsamen Spielrunden.

Die Begegnungen des ersten A-Liga-Spieltags lauten: Bruneck gegen Deutschnofen, Gröden gegen Arci, Kaltern/Tramin gegen Richter/Lask, Klausen gegen Ehrenburg und Steinegg gegen Brixen/Milland.

Wie nicht anders erwartet besteht die C-Liga aus zwei Kreisen zu je zehn Mannschaften. Im Verlauf der Sitzung hat der Vorstand entschieden, dass die jeweiligen Kreissieger aufsteigen. Die Prämierung der beiden Sieger wird beim gemeinsamen Finale in Deutschnofen vorgenommen, weshalb die letzte Runde der C-Liga um eine Woche auf den 2. März vorverlegt wird. Die beiden Gruppenzweiten spielen in Deutschnofen in einem Stichkampf um den dritten Aufstiegsplatz.

Formell aufgenommen hat der Vorstand den Schachclub Eppan als neuen Verein. Nach einem Jahr Spielpause feiert der Überetscher Verein ein Comeback und bestreitet die Meisterschaft im Kreis West der C-Liga.

 

 50. Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft

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Trotz Vereinszuwachs weniger Mannschaften

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10.10.2018 Am Montagabend ist die Einschreibefrist zur 50. Ausgabe der Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft abgelaufen. Die Hoffnungen, dass die Vereine im Hinblick auf das Jubiläum im Vergleich zum Vorjahr mehr Mannschaften melden, waren umsonst.

Die Zahl der teilnehmenden Mannschaften nimmt in diesem Jahr deutlich ab. Waren es im Vorjahr noch 44 Mannschaften aus 20 Vereinen, so werden sich heuer vier Mannschaften weniger für die nächste Punktejagd aufmachen. Das heißt im Klartext, dass in der C-Liga 20 Mannschaften spielen werden. Womit zwei Kreise zu je zehn Mannschaften wahrscheinlich sind.

Konkret verzichten Merania auf eine zweite, Steinegg, Richter/LASK und Brixen/Milland auf eine dritte und Arci Scacchi auf eine fünfte Mannschaft.

Trotz allem gibt es auch noch erfreuliche Nachrichten: Nach einem Jahr Abstinenz hat sich der Schachclub Eppan zu einem Comeback entschieden. Damit sind wieder 21 Vereine im Spiel.

Freiwillig, das heißt durch die Hintertür, wird keine Mannschaft aufsteigen. Sowohl für die Landesliga A als auch für die Landesliga B haben sich alle spielberechtigten Vereine und Mannschaften eingeschrieben, wenngleich es Gerüchte gab, dass sich ein Verein aus der obersten Spielklasse zurückziehen könnte. Seit Montag herrscht in diesem Punkt Gewissheit: Dem ist nicht so.

Die Punktejagd der 50. SMM beginnt am 10. November 2018.

 

Die Übersicht:

Nr.

Verein

a

b

c

1

A.S.D. Arci Scacchi Bolzano

1

1

2

2

Brixen/Milland

1

 

1

3

SSV Bruneck

1

 

 

4

Cedas Iveco

 

 

1

5

Deutschnofen/Alpengourmet

1

 

1

6

SK Ehrenburg

1

 

2

7

ASV SC Eppan

 

 

1

8

SK Gries

 

1

 

9

SC Gröden

1

1

1

10

SG Kaltern/Tramin

1

2

1

11

SK Klausen/Raiffeisenkasse

1

 

2

12

SC Lana

 

 

1

13

SV Lichtenberg

 

 

1

14

C.S.K. Merania

 

 

1

15

SK Naturns

 

2

2

16

ASK Niederdorf

 

 

1

17

J. Richter/LASK Bozen

1

 

1

18

SC Ridnaun

 

1

 

19

SK Steinegg/Raiffeisen

1

 

1

20

SC Taufers

 

1

 

21

Wipptal Schach

 

1